Sommer-Regatta hat Spaß gemacht

Zuschauer und Kanufahrer hatten gleichermaßen ihre Freude bei der 1. Körler Sommer-Regatta, die am vergangenen Wochenende auf der Fulda zwischen Lobenhausen und Wagenfurth ausgetragen wurde. Anlass war die Einweihung des Bootanlegers in Wagenfurth, der zum Großteil aus Mitteln der Dorferneuerung gebaut worden war. Im Vorfeld hatten sich 42 Mannschaften bei der Gemeinde Körle gemeldet. 39 Teams gingen schließlich in 3-Sitzer-Kanus, sogenannten Kanadiern, an den Start. Die Feuerwehr Wagenfurth sorgte für die Logistik und brachte die Mannschaften sowie die Boote jeweils zum Startpunkt. Eine wahre Menschentraube verfolgte von der Wagenfurther Brücke aus das Rennen, das für einige Teams im Weidengestrüpp endete. Nicht weniger amüsant waren gewisse Gleichgewichtsprobleme , die bei mehreren Mannschaften zu Tage traten und schließlich zum Kentern führten. Ein Team gelang auf der relativ kurzen Strecke von ca. 1 km sage und schreibe 3 Mal (!) eine "Eskimo-Rolle". Die meisten Kanubesatzungen kamen aber trocken im Ziel an, wo sie von „Stadionsprecher“ Roland Malzon angekündigt wurden.  Nach dem kompletten Durchlauf aller Mannschaften sollten sich eigentlich die Finalläufe anschließen, doch das Wetter zwang zu einer Verkürzung. Glücklicherweise hatte die Feuerwehr zwei große Zelte ausgebaut, in welche die Zuschauer bei dem einsetzenden Regen flüchteten. So konnte die Siegerehrung schließlich im Trockenen vorgenommen werden. Folgende Platzierungen gab Bürgermeister Mario Gerhold bekannt:

Platz

Team

Zeit

1

O Nass is

05.47,0

2

Kay Pirinja Team

05.48,3

3

Burning Arrow

05.50,6

4

Hein Blöd

06.00,3

5

Kanuteam Guxhagen/Gudensberg

06.01,2

6

Die letzten Mohikaner

06.01,4

7

FFW Floh

06.03,9

8

FFW Wagenfurth

06.08,2

9

Ortsbeirat Wagenfurth

06.12,3

10

km/h

06.14,0

11

Käpt’n Blaubär

06.19,1

12

Siedler III

06.23,2

13

Schwarzes Gras

06.23,8

14

Tennis

06.26,6

15

ABC Team

06.27,8

16

VdK III

06.31,3

17

Siedler I

06.32,1

18

TSV Dreamteam I

06.34,3

19

Musikzug Körle I

06.35,6

20

SchützenvereinKörle

06.36,6

21

TSV Dreamteam II

06.39,1

22

CCE Girlpower

06.40,8

23

Gesangverein Körle

06.40,8

24

Kreissparkasse II

06.41,1

25

Flotte Jollen

06.55,2

26

Kreissparkasse I

06.58,7

27

TSV Vorstand

07.04,5

28

Jugendfeuerwehr Körle

07.16,2

29

Das unglaubliche Boot

07.25,7

30

FFW Körle

07.42,2

31

VdK II

07.58,8

32

Perfekte Welle

08.00,9

33

Siedler II

08.29,8

34

Kinderverein

09.26,2

35

VdK I

10.02,0

36

Kirmesgemeinschaft Körle

10.12,9

37

Musikzug Körle Jugend

11.02,4

38

Buntes Lädchen

11.51,3

39

NABU Körle

11.58,0


Die ersten zehn Mannschaften konnten Preise in Empfang nehmen, welche von der Hessischen Löwenbier-Brauerei, der Firma Holzbau Dieling, dem Planungsbüro für die Dorferneuerung akp, der Gartenbaufirma Lambrecht sowie dem Wirt Werner Krell und der Hausschlachterei Reinhardt gespendet wurden. Für alle Teilnehmer dürfte aber unabhängig von einem Gewinn der Spaß im Vordergrund gestanden haben. Ein Dank gilt auch der DLRG, die sicherheitshalber in Bereitschaft stand. Leider konnte das Boot aufgrund der zur Zeit geringen Wassertiefe der Fulda nicht eingesetzt werden. Auch das DRK Körle/Guxhagen half bei der einen oder anderen Blessur.

Eins war von vielen Gästen und Teilnehmern zu hören: „Eine Regatta muss es bald wieder geben“. Ob schon im nächsten Jahr wieder eine solche Veranstaltung angeboten wird, darüber machen sich die Organisatoren nun Gedanken. Nach der Siegerehrung klang der Tag mit Musik und Tanz auf der Zeltwiese aus.


Der Startpunkt am Hexenhäuschen zw. Lobenhausen und Wagenfurth

Am Ziel warteten viele Neugierige auf die ersten Boote

Auch die Damen vom VdK schlugen sich wacker
 

Dieses Team wurde kurz vor dem Ziel noch (einmal) naß

Das war nicht nur für diese Zuschauer lustig

Während es manche Teams sehr lässig angingen ...
 

... hatten manch andere Boote erhebliche Probleme mit der Steuerung

Um die Verpflegung kümmerten sich Fuldatal-Wirt Werner Krell und Hausschlachter Klaus Reinhardt

Stadion-Sprecher Roland Malzon hatte alles fest im Blick
 
Aktualisiert am 12.07.2010