Gemeindestraße nach Empfershausen wieder frei
Der Sturm vom Sonntag, den 28.02.2010, hat in Körle glücklicherweise nur
mäßige Schäden angerichtet. Die Feuerwehren aus Körle und Empfershausen
beseitigten an mehreren Stellen umgestürzte Bäume, um Straßen wieder passierbar
zu machen. Zeitweise war die L 3228 zwischen der B 83 und Empfershausen
gesperrt. Die Gemeindestraße zwischen Körle und Empfershausen war am
Montagmorgen wegen umgestürzter Bäume dicht. An einigen Gebäuden
fehlen Dachziegeln.
Aktion „Körle hilft“: 2.500 Euro für Waisenhaus in Port au Prince

Eine spontane Hilfsaktion zugunsten der Menschen in Haiti hatte die Gemeinde
Körle fürSamstag, den 30.01.2010, ins Leben gerufen. Bereits in den vergangenen
Jahren konnte mit ähnlichen Aktionen Hilfe z.B. für die Betroffenen der
Tsunami-Katastophe in Südostasien oder die Hochwasseropfer an der Elbe geleistet
werden. Um den vom Schicksal getroffenen Menschen in Haiti zu helfen, hatte der
DRK-Ortsverein Körle/Guxhagen 250 Portionen Erbseneintopf gekocht und für die
jüngste Hilfsaktion zur Verfügung gestellt. Diese wurden am Samstag restlos am
Stand in der Ortsmitte gegen eine Spende abgegeben. Wenige Tage zuvor hatte die
VdK-Ortsgruppe schon bei einem Treffen 450 Euro gesammelt, der Förderverein
Gasthaus Zur Krone auch über 300 Euro. Beide Vereine übergaben die Spenden an
die Hilfsaktion der Gemeinde. Zum winterlichen Wetter passend bot die
Sparte Jedermänner des TSV am Samstag heißen Apfelwein und Orangensprudel, Katja
Hofmann bot Tupperware gegen eine Spende. Die Zählung der Spenden brachte zum
Schluss die stolze Summe von ca. 2.500 Euro. Dieser Betrag wird einem Kinderheim
in der Hauptstadt Haitis, Port au Prince, zu Gute kommen, zu dem die Körler
Bürgerin Miriam Pabst Kontakte unterhält, die auch Mitinitiatorin der
Hilfsaktion war. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, vor allem allen
Einwohnern, die den Menschen in Haiti durch eine Spende geholfen haben.
Winterdienst auf Gehwegen
Die Jahreszeit gibt uns Anlass, auf den durchzuführenden Winterdienst
hinzuweisen. Nach der Satzung über die Straßenreinigung der Gemeinde Körle haben
Grundstückseigentümer oder die von ihnen vertraglich verpflichteten Personen
dafür zu sorgen, dass
1. Gehwege und Überwege vor ihren
Grundstücken bei Schneefall in einer solchen Breite von Schnee geräumt werden,
dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird;
2.
jedes Hausgrundstück einen schneefreien Zugang zur Fahrbahn und zum
Grundstückseingang in einer Breite von mind. 1,25 m hat;
3. die
Abflussrinnen bei Tauwetter vom Schnee freigehalten werden;
4. bei
Schnee- und Eisglätte die Gehwege, die Überwege, sowie die Zugänge zur Fahrbahn
und zum Grundstückseingang so rechtzeitig bestreut und abgestumpft werden, dass
Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für
sogenannte „Rutschbahnen“.
5. bei Eisglätte Gehwege in voller Breite und
Tiefe, Überwege in einer Breite von 2,00 m abgestumpft werden;
6. als
Streumaterial vor allem Sand, Splitt oder ähnliches abstumpfendes Material
verwendet wird. Salz darf nur in geringer Menge zur Beseitigung festgetretener
Eis- oder Schneereste verwendet werden.
Diese Verpflichtungen gelten für
die Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung jeweils
unverzüglich durchzuführen. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die
auf der Gehwegseite angrenzenden Anlieger als auch die Gegenüberliegenden zu den
genannten Maßnahmen verpflichtet. Es wurde für notwendig gehalten, eine
einheitliche Regelung für das Gemeindegebiet zu schaffen, wer zu welcher Zeit
den Winterdienst auf einseitigen Gehwegen ausführt, da die Absprache zwischen
den Nachbarn manchmal nicht so gut funktioniert hat.
Der Gemeindevorstand
hat daraufhin folgende Verfahrensweise festgelegt: In den ungeraden Jahren
sind die Verpflichtungen zum Winterdienst auf einseitigen Gehwegen von den
Anliegern auszuführen, auf deren Seite sich der Gehweg befindet. In den
geraden Jahren sind somit die Eigentümer der gegenüberliegenden Grundstücke zum
Winterdienst verpflichtet.
Zuwiderhandlungen gegen diese Verpflichtungen
können mit einer Geldbuße von 5,00 Euro bis 1.000,00 Euro geahndet werden.
Für Fragen oder Beschwerden steht das Ordnungsamt zur Verfügung (Herr Sohl Tel.
05665/9498-15).
Wasser- und Kanalgebühren zum 1.12.2009 teurer
Die Gebühren für die Wasserversorgung und die Abwasserbehandlung steigen zum
1. Dezember 2009 um insgesamt 48 Cent. Nach einem Beschluss der
Gemeindevertretung vom 16.11.2009 ist für 1000 Liter Wasser demnächst ein Betrag
von 1,83 Euro anstatt bisher 1,65 Euro zu zahlen, für die Ableitung und
Reinigung von 1000 Litern Abwasser nun 3,15 Euro anstatt bisher 2,85 Euro.
Die Gebührenerhöhung wurde nach einem entsprechenden Vorschlag des
Gemeindevorstandes mehrheitlich beschlossen, um die im Jahr 2008 entstandene
Lücke von ca. 50.000 Euro zwischen den Einnahmen und Ausgaben bei Wasser und
Kanal künftig zu schließen. Zuletzt hatte es im Dezember 2007 eine
Gebührenerhöhung gegeben. Seither sind der Preis und die verkaufte Wassermenge
weitgehend konstant geblieben, allerdings haben sich die Energiekosten sowie die
Kosten für die Klärschlammentsorgung durch größere Abgabemengen deutlich erhöht.
Bereits in der Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde die Kostenentwicklung
betrachtet. Bürgermeister Mario Gerhold erläuterte, dass man durch die Reparatur
von Wasserrohrbrüchen durch den Bauhof oder die landwirtschaftliche Verwertung
des Klärschlamms den kostengünstigsten Weg beschreite. Er betonte in der
Sitzung, dass man die Bereiche Wasser und Kanal nicht aus allgemeinen
Steuermitteln subventionieren könne, denn vor dem Hintergrund sinkender
Steuereinnahmen erwarte man im nächsten Jahr wieder einen defizitären Haushalt.
Mit den ab Dezember gültigen Gebühren liegt die Gemeinde Körle im
Vergleich zu anderen nordhessischen Kommunen im Durchschnitt.
Eingangsbereich des Lobenhäuser Friedhofs neu gestaltet
Die Besucher des Lobenhäuser Friedhofs sehen die Veränderung schon von
weitem: Den Eingangsbereich verzieren seit Mitte Oktober zwei schöne neue
Sandsteinpfeiler. Nachdem Andreas Stöbel vom Bauhof vor ca. drei Jahren ein
neues zweiflügeliges Eingangstor konstruiert und geschweißt hatte, wurden nun
die alten verwitterten und teilweise unförmigen Sandsteinpfeiler ersetzt. Diese
Anregung gab Heinrich Schmoll aus Lobenhausen und erklärte sich zugleich bereit,
das notwendige Material zu spenden und die Pfeiler ohne Berechnung selbst zu
mauern und zu verfugen, was auch auf akkurate Weise geschah. Die Gemeinde Körle
sagt Herrn Schmoll und der Firma Fliesen-Schmoll herzlichen Dank für die
großzügige Spende.
Bundestagswahl: Vorläufiges Ergebnis liegt vor
Gemeindevertretung beschließt Resolution gegen Gewalt
In Anbetracht der erschütternden Tat vom 12. September 2009, bei der Dominik Brunner in München zu Tode kam, nachdem er sich schützend
vor vier bedrohte Kinder stellte, hat die Gemeindevertretung in ihrer
Sitzung am Montagabend folgende Resolution gefaßt:
Wir alle sind entsetzt
über das brutale und abscheuliche Verbrechen. Dominik Brunner wollte junge
Menschen vor Straftätern schützen und hat diese Zivilcourage mit seinem Leben
bezahlt. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden. Dominik Brunner
hat nicht weggesehen, als Menschen in Gefahr waren. Sein Verhalten ist Vorbild
für eine menschliche Gesellschaft. Sein Tod ist Mahnung gegen Gleichgültigkeit,
Brutalität und Gewalt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Körle sind
aufgerufen, sich gegen Gewalt in der Gesellschaft einzusetzen.
Strom vom Bauhofdach

Strom aus Sonnenlicht – eine ökologisch und wirtschaftlich interessante
Technik. Schon seit vielen Jahren betreibt die Gemeinde Körle eine
Solarstromanlage auf dem Dach der Berglandhalle. Nun wurde von der Kommune in
eine zweite Anlage investiert, denn seit 7. September 2009 fließt auch vom
Dach des Bauhofes Strom in das Netz des Energieversorgers EON. Einen knapp
sechsstelligen Betrag gab die Gemeinde für eine 29 kw/p starke
Photovoltaikanlage aus. Diese Summe wird sich im Laufe der nächsten Jahre
über die so genannte Einspeisevergütung refinanzieren und vermehren. Das Geld
stammt aus einer Rücklage, die bisher als Festgeld angelegt war. Das niedrige
Zinsniveau und die günstigen Modulpreise waren ausschlaggend für die Idee, das
Geld in eine PV-Anlage zu investieren.
Zur offiziellen Inbetriebnahme am
7. September waren rd. 50 Bürgerinnen und Bürger gekommen. Bürgermeister Mario
Gerhold sagte, die Gemeinde Körle sei ein gutes Beispiel für den häufig
geforderten Energiemix, denn hier werde durch die beiden Windkraftanlagen,
die Nahwärmeverorgung im Baugebiet "Auf dem Hollunder" und ca. 50
Photovoltaikanlagen das große Potential an regenerativen
Energieerzeugungsmöglichkeiten schon stark genutzt.
In Kürze soll
die Anlage auch eine Fernüberwachung erhalten. Die Menge des täglich/monatlich
bzw. gesamt eingespeisten Stroms ist dann auf dieser Homepage über einen Link
erkennnar.
Himmelslaternen wegen Brandgefahr verboten
In Hessen sind, wie in einigen anderen Bundesländern auch, so genannte
Himmelslaternen ab sofort verboten. Laut einer Pressemitteilung des Landes sind
die mit einem Brennstoff versehenen Ballons aus Reispapier für eine zunehmende
Zahl von Bränden verantwortlich, zuletzt Mitte Juli in Dieburg. In der
südhessischen Stadt verursachte eine Himmelslaterne am 11. Juli einen
Dachstuhlbrand, der Schaden betrug 250.000 Euro.
Insbesondere zum Schutz
vor Haus- und Waldbränden hat das Innenministerium nun per
Gefahrenabwehrverordnung den Start von ballonartigen Leuchtkörpern, die mit
Brennstoffen erwärmt werden, verboten.
Die Missachtung des Verbots kann
eine Geldbuße zur Folge haben. Für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten ist
der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde zuständig. Wir bitten um
Kenntnisnahme und Beachtung.
Feuerwehreinsatz in Albshausen
Rettungsdienste übten Samstagnacht
Eine große Rettungsübung unter Beteiligung vieler Hilfsorganisationen fand in
der Nacht von Samstag 22. August auf Sonntag 23. August 2009 an der
Schnellbahnstrecke im Bereich des Überholbahnhofs Körle statt. Angenommen wurde
ein ICE Unfall im Bereich des Kehrenbergtunnels zwischen Körle und Guxhagen.
Einen Bericht zu der Übung finden Sie hier.
Vor 40 Jahren: Unwetterkatastrophe richtet großen Schaden an

In Juli jährt sich zum 40. Mal ein Ereignis, das vielen Einwohnern noch in
schlechter Erinnerung ist. Am 17. Juli 1969 wurde nach einem schweren Unwetter
weite Teile von Körle und Empfershausen überflutet. Die folgende Darstellung
dieser Unwetterkatastrophe ist dem Buch „900 Jahre Körle“ entnommen und wurde
damals von Karl Suck verfasst:
Ein Tag voller Angst und Schrecken war für
die Körler Einwohnerschaft der 17.Juli 1969. An diesem Donnerstag bewölkte sich
nach einem heißen und schwülen Vormittag nachmittags der Himmel. Ein schweres
Gewitter zog sich zwischen Quiller und Söhre zusammen. Gegen 15.30 Uhr setzte
ein starker Wind ein. Blitze und Donner, Regengüsse und Hagelschauern
vereinigten sich zu einem höllischen Inferno. Ein Wolkenbruch außergewöhnlichen
Ausmaßes ging über den Einzugsgebieten der Trockenen Mülmisch und der Nassen
Mülmisch nieder. Der Boden konnte die aus den Wolken stürzenden Wassermassen
nicht mehr fassen, so dass die Rinnsale, Flutgräben und Feldwege in kurzer Zeit
zu Bächen und die beiden Mülmischbäche zu reißenden Flüssen anschwollen.
Zweieinhalb Stunden tobte sich das Unwetter zwischen Söhre und Quiller aus.
Dreimal hintereinander prasselten gewaltige Regengüsse hernieder. Gegen 16.30
Uhr heulten die Alarmsirenen des Ortes auf. Mit einem 1,30 m hohen Wasserstand
wälzten sich die Wasserfluten der Trockenen Mülmisch durch die Ecke über die
Bundesstraße hinweg in das untere Dorf. Der Bachweg glich einem
wildaufschäumenden tobenden Flusse zur Schneeschmelze. Die Wassermassen vom
Busch und vom Kirchplatze suchten in breiter Form ihren Weg durch die
Kuhgasse.
Im neuen Weg raste das Wasser aus dem Hainsgraben kommend talwärts über die
Nürnberger Straße in den Hilgenweg und zum Bahnhof. In kurzer Zeit war auch hier
die B 83 nicht mehr befahrbar, da kniehoch das Wasser die Fahrbahn blockierte.
Durch die Schlamm- und Schuttablagerungen an den Seiten des strömenden Wassers
bildeten sich Dämme, wodurch auf der B 83 zwischen dem Gasthaus „Zur Krone“ und
der Raiffeisenkasse, zwischen der Dorflinde und dem Gasthaus zum Bahnhof, noch
nach dem Unwetter das Wasser stand. Die schlimmsten Verheerungen verursachte das
Wasser durch Kraterbildungen in der Bachwiese, in der Ecke und im Unterdorf. Das
angetriebene Schwemmgut ( Autowracks, Jauchenfässer, Handwagen, Holzscheite ,
Pfosten, Pfähle, Gartenzäune usw. ) bildeten vor der Bahnbrücke hinter dem
Feuerwehrturm eine regelrechte Sperrmauer, so dass im Raume vom Hof Scheffer-
Jütte längs des Hilgenweges – Hof Jacob – bis zum Anwesen Geyer ein Stausee
entstand. Am längsten stand das Wasser auf dem Hofe des Bauern Jacob, sowie
im Hilgenweg bis zum Hause Werner, da der Durchlass unter der Bahnbrücke durch
das angeschwemmte Strandgut vollkommen verstopft war. Die Kraft des ankommenden
Wassers aus der Ecke war so groß, dass die Nürnberger Straße unterspült und die
Betondecke des regulierten Mülmischbaches längs des unteren Bachweges durch den
Druck gehoben und in Stücke gerissen wurde. Weiter wurde der Schotter unter den
Eisenbahnschwellen weggeschwemmt und somit die Gleisanlage völlig
zerstört.
Am Freitag, dem 18.07. wurden durch Ausschellen alle Männer zum
freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen. Die Herren der Gemeindevertretung gingen
mit gutem Beispiel voran. An dieser Stelle soll der selbstlose Einsatz der
freiwilligen Arbeitskräfte, die beim Entschlammen der Keller, bei der
Beseitigung der Schutt- und Geröllmassen auf den Höfen, Wegen und Straßen, bei
der Entleerung des vollkommen verstopften Kanalrohre, bei der Abfahrt des
Schwemmgutes, so tatkräftig geholfen haben, anerkennend gewürdigt werden. Auch
die Trinkwasserversorgung war gefährdet, da im Quellgebiet der Bachwiese durch
Wassereinbrüche die Hauptleitung an zwei Stellen unterbrochen war.
Am
19.07. unterrichtete Bürgermeister Karl Knaust und einige Herren der
Gemeindevertretung sowie Verbandsanwalt Konrad Jacob, den Staatsminister Hemsat
als auch Landrat Baier über den durch das Unwetter angericheteten Schaden.
Außerdem informierte Herr Jacob Herrn Staatssekretär Seiboth vom
Landwirtschaftsministerium über die Verwüstung der Feldwege. Der Bahnverkehr
nach Melsungen musste wegen der geborstenen Bahnbrücke über der Nassen Mülmisch
vorübergehend eingestellt werden. Zur Instandsetzung der vollkommen aufgewühlten
Wege in der Ecke und am Bachweg setzte man Räumbagger ein, da Menschenkraft mit
Hacke und Schaufel nicht ausreichte. Auch am Sonntag arbeiteten noch die Wehren
von Körle, Wagenfurth und Lobenhausen mit den freiwilligen Helfern, um die
Straßen und Wege vom letzten Schlamm zu reinigen. Selbst die ältesten Einwohner
des Ortes konnten sich an eine Überschwemmung solchen Ausmaßes nicht entsinnen.
Ein Glück, dass dieser Wolkenbruch nicht in der Nacht niederging. (Quelle:
Chronik "900 Jahre Körle" 1974)
Büroleiter Werner Glöckner verlässt das Boot

Der Büroleiter der Gemeindeverwaltung Körle, Herr Amtsrat Werner Glöckner,
trat am Freitag, den 31.07.2009, seinen letzten Arbeitstag an. Nach einigen
Tagen Resturlaub wird Werner Glöckner dann nach 38 Arbeitsjahren in der Körler
Gemeindeverwaltung in Altersteilzeit gehen.
Schon am 1. April 2006
konnte er sein 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feiern, denn
bereits im Jahr 1966 begann er eine Ausbildung beim Landkreis Kassel.
Anschließend war er in der Finanz- und Steuerverwaltung des Landkreises tätig
bzw. leistete seine Bundeswehrzeit ab. In den Dienst der Gemeinde Körle trat
Werner Glöckner zum 01.10.1971 als Inspektoranwärter. Nach Beendigung seiner
Ausbildung im gehobenen Dienst im Jahr 1974 blieb er der Gemeinde Körle
treu. Zu seinen Aufgaben gehört die Büroleitung und Organisation der
Gemeindeverwaltung, die Finanzverwaltung (Aufstellung der Haushaltspläne,
Verwaltung von Rücklagen und Krediten, Berechnung von Beiträgen u.a.), die
Bauverwaltung (z.B. Stellungnahmen zu Bauanträgen, baugenehmigungsfreie
Vorhaben, Verwaltung der Baugrundstücke, Bauberatung), die Organisation von
Wahlen und vieles mehr. Im Laufe der 38 Jahre hat er sich vielen Bürgerinnen und
Bürger als kompetenter und bürgernaher Ansprechpartner bewiesen. Dass sich die
Gemeinde Körle über einen relativ geringen Schuldenstand freuen kann, darauf hat
Werner Glöckner als Kämmerer schon zu Zeiten des ehemaligen Bürgermeisters Fritz
Ochs einen positiven Einfluss genommen und stand diesem, genauso wie heutzutage
Mario Gerhold, mit Rat und Tat zur Seite.
Das bisherige Aufgabengebiet
von Werner Glöckner wird künftig aufgeteilt. Alle Bauangelegenheiten
werden von Herr Dipl.-Ing. Frank Vogel bearbeitet, der im Mai seine Arbeit in
der Gemeindeverwaltung aufgenommen hat. Die Finanzplanung obliegt Frau Andrea
Grenzebach, um Wahlen kümmert sich Herr Dirk Sohl. Eine genaue Übersicht der
neuen Zuständigkeiten wird in Kürze bekannt gegeben.
Wir wünschen an
dieser Stelle Werner Glöckner ein gesundes und aktives Dasein als Pensionär und
danken herzlich für die Jahre guter und zuverlässiger Arbeit für die Körler
Bürger.
Neues Regenüberlaufbecken im Hilgenweg

In vielen Gemeinden werden Millionenbeträge in die Ertüchtigung der
Kanalisation investiert. Auch in Körle werden, mit finanzieller Unterstützung
des Landes, an einigen Stellen Kanäle und Kanalbauwerke in Ordnung
gebracht. Nachdem die Kanalbaustelle in der Auestraße fast abgeschlossen ist,
hat die Baufirma Emmeluth im Bereich der Dorflinde an der Kreuzung Nürnberger
Straße / Hilgenweg damit begonnen, ein altes Regenüberlaufbecken abzureißen, das
nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entsprach. Es wird ersetzt
durch ein Fertigteil, welches in Kürze mit einem Autokran an Stelle des alten
Beckens gesetzt wird. Das neue Becken sorgt dafür, dass bei starken
Niederschlägen ein Teil des Abwassers zur Fulda abgeleitet wird, weil diese
Mengen nicht zu 100 % in der Kläranlage verarbeitet werden können. Für den
Einbau des neuen Beckens musste die Linde einige Äste lassen. Die Gemeinde Körle
geht davon aus, dass der Baum keinen Schaden nimmt, da im Bereich der Baugrube
bereits das alte Becken vorhanden war. Eine Verlegung des Standorts wäre nur mit
einem finanziell unverhältnismäßigen Mehraufwand möglich gewesen.
Nach
Einbau des neuen Beckens unterhalb der Linde wird die Kanal bis zur
Bahnhofstraße gegen größere Rohre ausgetauscht, außerdem wird ein weiteres
Regenüberlauf-Bauwerk in der Einmündung Bahnhofstraße/Nürnberger Straße
erneuert.
Konjunkturprogramm: Was kommt in Körle an ?
Mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket versucht der Staat, die Folgen
der Finanzkrise abzumildern. Ein Teil der Mittel, die von Bund und Ländern
bereit gestellt werden, fließt an die Kommunen. Insgesamt stehen für
unsere Gemeinde 276.071 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aber nicht
vollständig als Zuschuss gezahlt, sondern sind aufgeteilt nach Bundes- und
Landesmittel, die jeweils unterschiedlich bewilligt werden. So erhält die
Gemeinde Körle aus Landesmitteln ein Darlehn in Höhe 210.884 Euro, welches zu
5/6 vom Land getilgt wird und nur zu einem Sechstel aus Gemeindemitteln zurück
zu zahlen ist. Der Bund zahlt für gemeindliche Investitionen in Körle einen
Betrag von 65.187 Euro, die zu 75 % als Zuschuss und mit den restlichen 25 % als
Darlehn ausgezahlt werden.
Die Verwendung der Mittel ist auf gewisse
Bereiche beschränkt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, maximal 200.000
Euro der Landesmittel in die Erweiterung der Kindertagesstätte Pfiffikus zu
investieren. Restliche Mittel sollen der Unterhaltung der Gemeindestraßen zu
Gute kommen und die bereits im Gemeindehaushalt bewilligten 50.000 Euro
aufstocken. Die Bundesmittel dürfen lt. Gesetz nicht für die Straßenunterhaltung
verwendet werden. Gefördert werden aber Investitionen in Sportanlagen, daher
stimmte die Gemeindevertretung der Verbesserung des Sportplatzes zu. Durch die
Verlegung des Spielfeldes, dem Bau neuer Ballfangzäune und Erweiterung der
Flutlichtanlage entsteht ein neuer Trainingsplatz.
Die Mittel wurden
durch die Landesbehörden Anfang Juli bewilligt. Der Bauantrag für den
Kindergarten ist eingereicht, ein Baubeginn erfolgt in wenigen Wochen. Die
Straßenunterhaltungsarbeiten sind ausgeschrieben, die Auftragserteilung noch für
Juli geplant.
Auch für die Investition auf dem Sportplatz laufen die
Ausschreibungen. Darüber hinaus kommen der Wirtschaft noch größere Investitionen
zu Gute, die nichts mit dem Konjunkturprogramm zu tun haben. Hier sind
beispielsweise zu nennen die Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“ mit
675.000 Euro, Investitionen in die Kanalisation mit rund 800.000 Euro und der
Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofes mit ca. 100.000 Euro.
Neuer Ortsplan erhältlich
Für das Gebiet der Gemeinde Körle liegt seit letzter Woche ein neuer Ortsplan
vor. Die Neuerstellung war notwendig geworden, weil die bisherige Auflage
vergriffen und durch Neubenennung von Straßen in Teilen nicht mehr aktuell war.
Eine Neuheit des neuen Ortsplans, der in Zusammenarbeit mit dem
Verwaltungs-Verlag München erstellt wurde, besteht in der Internet-Version, die
bis Mitte Februar verfügbar sein wird. Dann wird die Straßensuche auch über
diese Homepage möglich sein.
Bis zum 31. März 2009 erhält jeder Haushalt bei der Gemeindeverwaltung ein
Exemplar gratis. Ab April werden die Pläne in der Gemeindeverwaltung und in den
örtlichen Geschäften, die sich mit einer Werbeanzeige an der Erstellung
beteiligt haben, zum Preis von ca. 2 Euro verkauft.
Bei dieser
Gelegenheit möchten wir uns bei allen teilnehmenden Firmen bedanken und bitten
alle Einwohner um Berücksichtigung bei Einkäufen und
Aufträgen.
Eselprojekt wird fortgesetzt

Mit der Frage „Wird aus dem Körler Esel eine lebendige Geschichte ?“ hatte
der Bürgermeister im vergangenen Jahr die Idee ausgesprochen, für die
pädagogische Arbeit im Waldkindergarten einen Esel anzuschaffen. Daraus entstand
das so genannte Eselprojekt. Für den Waldkindergarten und mittlerweile auch für
die Pfiffikus-Vorschulkinder gibt es seit April 2008 ein tierisches Angebot:
Dreimal pro Woche gehen unterschiedliche Gruppen zu je fünf Kindern mit der
Dipl.-Sozialpädagogin und Reittherapeutin Cornelia Umbach zu den Eseln, die
Carsten Kilian aus Körle gehören. Der Ablauf sieht wie folgt aus:
Hinweg
zu den Eseln, Holen des Putzzeugs, Begrüßung der Esel, Frühstückslied /
Frühstück in der Nähe der Esel, Esel putzen, Überprüfung des Wassers der Esel,
Erkundung der Weide (alles okay, Zäune in Ordnung ?), Massage für die Esel,
Spiele mit den Eseln (körpersprachliche Spiele wie zum Beispiel: Grenzen setzen,
Grenzen wahren, Wahrnehmungsspiele, Beobachtung von bestimmten Verhaltensweisen
der Esel, etc.), Verabschiedung von den Eseln, Weide sichern, Putzzeug
zurückbringen, Rückweg in den Kindergarten, Gespräche mit den
Kindern.
Die Arbeit mit den Esel macht den Kindern sehr viel Spaß. Im
Vordergrund steht aber der pädagogische Nutzen für die Kinder: Verantwortung
übernehmen, Grenzen setzen, Gewinn an Selbstvertrauen, Beobachtung von
Verhaltensweisen u.a. Das Eselprojekt wurde auch schon im Hessischen Rundfunk
vorgestellt. Es ist ein Baustein zur Verbesserung der Kinderbetreuung und wird
von der Gemeinde finanziert, damit eine Teilnahme der Kinder nicht vom
Geldbeutel der Eltern abhängig ist. Zunächst war die Arbeit von Frau Umbach bis
Ende September 2008 befristet. Aufgrund der guten Erfahrungen hat der
Gemeindevorstand nun beschlossen, das Eselprojekt bis zum Sommer 2009
fortzusetzen.
Wilhelm Schild zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt

Anlässlich des Tages der offenen Tür bei der Feuerwehr Körle am 13. September
hielt die Gemeinde Körle für ihren früheren Ortsbrandmeister bzw.
Gemeindebrandinspektor eine besondere Überraschung bereit: Wilhelm Schild wurde
zum Ehren-Gemeindebrandinspektor ernannt. Der 62-Jährige, der im April diesen
Jahres mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehr
ausgezeichnet worden war, trat im Jahr 1968 in seinem Geburtsort Wolfershausen
in die Feuerwehr ein. Nach seinem heiratsbedingten Umzug nach Körle wurde
Wilhelm Schild in 1971 aktives Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Hier war er von
1978 bis 1983 Wehrführer. Im Jahr 1983 stand ein Wechsel in der Leitung der
Körler Feuerwehren an, denn der bisherige Ortsbrandmeister Christian Jacob
stellte sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl. Die Feuerwehren aus Körle,
Empfershausen und Wagenfurth betrauten dann Wilhelm Schild mit der Aufgabe des
Ortsbrandmeisters.
20 Jahre erfüllte er die Aufgabe, die Feuerwehren der
Gemeinde zu leiten und die Einsatzbereitschaft zu verantworten, Koordination zu
übernehmen und Bindeglied zwischen Feuerwehren und Gemeinde zu sein. Einen
gewollten Generationswechsel vollzog man im Jahr 2003, als Jens Schenkluhn seine
Nachfolge antrat und die mitterweile umbenannte Funktion des
Gemeinbrandinspektors übernahm.
In seiner Ansprache ging Bürgermeister
Mario Gerhold auf die Verdienste Wilhelm Schilds für die Körler Feuerwehren ein.
Er sagte, Wilhelm Schild gehöre in Körle genauso zur Feuerwehr wie der Herkules
zu Kassel. Leider sei der Dienst in der Einsatzabteilung durch Erreichen der
Altersgrenze für ihn nicht mehr möglich, durch die Führung der Alters- und
Ehrenabteilung bleibe er der Feuerwehr aber erhalten. Im Namen der Körler
Bürgerinnen und Bürger dankte er Wilhelm Schild für dessen langjährige gute und
vertrauensvolle Arbeit für den Brandschutz in der Gemeinde
Körle.
Bildbeschreibung: Überreichung der Ernennungsurkunde zum
Ehren-Gemeindebrandinspektor an Wilhelm Schild (vierter von links). Es
gratulieren Wehrführer Sergij Drießen, Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn,
Bürgermeister Mario Gerhold, Vereinsvorsitzender Dieter Zimmermann und stellv.
Wehrführer Mirco Hofmann.
Ballonwettflug: Einer kam bis zur Ostsee

Zum Fuldaradeln am 6. Juli hatte die Gemeinde Körle einen Luftballonwettflug
für Kinder organisiert. In der vergangenen Woche wurden die beiden Gewinnerinnen
ermittelt. Den längsten Flug hatte der Ballon von Annika Wohlrab hinter sich
gebracht. Gefunden wurde er 360 km entfernt am Weissenhäuser Strand, kurz vor
der Insel Fehmarn. Sie gewann damit den ersten Preis, einen Gutschein des
Zweiradhauses Bischoff aus Melsungen. Den zweiten Preis, ebenfalls ein Gutschein
des Zweiradhauses Bischoff, überreichte Bürgermeister Mario Gerhold an Lilly
Stolzenberger. Ihr Ballon war in Neustadt an der Dosse, nordwestlich von Berlin
gefunden worden. Der Fundort liegt in ca. 300 km Entfernung von Körle. Mario
Gerhold gratulierte den beiden jungen Damen zu ihren Gewinnen und bedankte sich
bei dem Juniorchef des Zweiradhauses, Axel Bischoff, der die Preise für das
Fuldaradeln gespendet hatte. Insgesamt hatten sich bei dem Ballonwettflug zum
Fuldaradeln 180 Kinder beteiligt.
Auf dem Foto sind zu sehen: Lilly und
Christina Stolzenberger, Axel Bischoff vom Zweiradhaus Bischoff, Annika und
Carsten Wohlrab, Bürgermeister Mario Gerhold
Tourismus-Service „Erlebnisregion Mittleres Fuldatal e.V.“ gegründet

Einen wichtigen Schritt in Sachen Fremdenverkehr unternahmen am 26. August
rund 100 Akteure aus Gemeinden, Gastronomie, Hotelbetrieben, Zimmervermietern
und anderen Geschäftsleute: Der Tourismus-Service für das Mittlere Fuldatal
wurde als Verein gegründet. Damit kümmert sich ein einheitlicher Verband künftig
um die touristische Vermarktung der Mittleren Fuldatals, in dem aktuell ca.
3.000 Gästebetten vorhanden sind. Das Gebiet erstreckt sich auf die Städte
Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Rotenburg und Bebra sowie die Gemeinden
Guxhagen, Körle, Malsfeld, Morschen, Alheim und Ronshausen, in denen
zusammen rund 85.000 Einwohner leben. Zunächst 54 Quartiergeber,
Gastronomen, Geschäftsleute und weitere Mitgründer erklärten ihren Beitritt und
wählten einen Vorstand, dem der Rotenburger Bürgermeister Manfred Fehr vorsteht.
Man wolle im zweiten Schritt nun möglichst viele Gastgeber mit ins Boot holen,
sagte Melsungens Bürgermeister Dieter Runzheimer: "Die Politik kann nur den
Anstoß geben."
In den vergangenen drei Jahren arbeiteten die Kommunen
rein auf Verwaltungsebene zusammen. Ergebnisse auf dieser Zusammenarbeit waren
z.B. die Urlaubskataloge für die Jahre 2007 und 2008, ein gemeinsamer
Internetauftritt und einige Präsentationen bei Messen.
Mit der
Vereinsgründung wurde die Möglichkeit geschaffen, die Privatwirtschaft und
Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. Alle überörtlichen touristischen
Aktivitäten werden dann, auch für den Bereich der Gemeinde Körle, von dem neuen
Verein organisiert. Die Gemeinde Körle wurde ebenfalls Mitglied des Vereins. Für
weitere Informationen steht die Tourist-Info Melsungen Tel. 05661/921100
zur Verfügung.
Bericht aus der Gemeindevertretersitzung vom 25.08.2008
Nachtragshaushalt für 2008 beschlossen
Um eine Aktualisierung
der finanziellen Planungen vorzunehmen, wurde der Nachtragshaushalt für das Jahr
2008 beschlossen. Wesentliche Änderungen ergeben sich in folgenden Punkten: Für
den Kanalbau wird die Gemeinde ein Darlehn von 442.000 Euro aufnehmen. Das Land
Hessen bietet als Förderung an, ca. ein Drittel der Tilgung zu übernehmen. Weil
diese Möglichkeit nur noch in diesem Jahr besteht, wurde der Gemeindevorstand
ermächtigt, hiervon Gebrauch zu machen.
Eine weitere wichtige Veränderung stellt die vorzeitige Erschließung des 3.
Abschnitts im Baugebiet „Auf dem Hollunder“ dar. Ursprünglich sollte mit der
Maßnahme erst 2009 begonnen werden, nun wird die Erschließung noch 2008
ausgeführt, weil Bauinteressenten vorhanden sind.
Ja zur
Nahwärmeversorgung „Am alten Schulgarten“
Für weitere Schritte bei
der neuen Nahwärmeversorgung sprach sich die Gemeindevertretung einstimmig aus.
Im Bereich der Straßen Aueweg, Nürnberger Straße und Sonnenhang werden nach
derzeitigem Stand zehn Gebäude einen Anschluss an ein Nahwärmenetz erhalten, das
die Gemeinde Körle zeitgleich mit Kanalbauarbeiten installieren will. Eine neue
Heizzentrale für Holzhackschnitzel soll am ehemaligen Bauhof an der Guxhagener
Straße entstehen. Eine Ausweitung der Planungen in Richtung Gemeindeverwaltung
wird in den kommenden Wochen geprüft.
Neue Küche und Außentreppe für
den Kindergarten
Einen Betrag von 17.000 Euro stellte die
Gemeindevertretung für die Erneuerung der Küche und die Erweiterung des Eingangs
um eine Kinderwagentreppe am Kindergarten Pfiffikus bereit. Die Jahrzehnte alte
Küche ist mittlerweile den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Täglich wird dort
für 40 bis 50 Kinder das Mittagessen portioniert.
Kinderbetreuung:
Qualität soll Vorrang haben
Die aktuelle Diskussion in Deutschland um
die Kinderbetreuung wird wesentlich durch den Aspekt einer Gebührenbefreiung für
den Kindergartenbesuch beeinflusst. Zu der Frage, wie die Betreuung besser
werden kann, sind sich alle Fachleute einig, dass angesichts aktueller
Erkenntnisse um frühkindliche Bildung mehr in den Kindertagesstätten getan
werden muss. Hierzu zwei Zitate aus dem Hessischen Bildungs- und
Erziehungsplan:
„Neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und
Forschung haben die Bedeutung der frühen Kindheit für das Lernen sehr deutlich
gemacht. Die Erfahrungen und die Lernprozesse der Kinder schon von Geburt an
sind maßgeblich und wichtig für ihre gesamte Entwicklung. Daher ist es ein
grundlegendes Ziel, Kinder früher, nachhaltiger, individueller und intensiver zu
fördern und ihnen somit optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen.“ ….. „Denn:
Nie ist die Neugier, die Lust am Forschen und die wunderbare Offenheit für neue
Erfahrungen so groß wie bei Kindern in den frühen Lebens- und
Lernabschnitten!“
Anstatt sich um den Wissensdurst der Kinder zu kümmern,
überwiegt die Diskussion um die finanzielle Entlastung der Familien. Diese führt
aber nicht zu besserer Qualität bei der Betreuung, ganz im Gegenteil: Ein
Verzicht auf Gebühren wird über kurz oder lang zu einer Verschlechterung der
Betreuungsqualität führen, weil dem gesamten Bildungs- und Erziehungssystem
Millionenbeträge entzogen werden. Um das Image als familienfreundliche
Kommune zu verbessern, befassen sich einige Gemeinden mit dem Thema
"Gebührenfreier Kindergarten". Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung
wird Körle einen anderen Weg einschlagen: Anstatt über den Preis
wird Familien- bzw. Kinderfreundlichkeit über Qualität definiert. Der
Gemeindevorstand schlägt deshalb vor, ab Januar 2009 ein Viertel der
Gebühreneinnahmen den Kindergartengruppen zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Dies entspricht nach heutigem Stand einem Betrag von insgesamt ca. 26.000
Euro bzw. ca. 200 Euro pro Kind und Jahr.
Das Geld soll den Kindern
direkt zu Gute kommen und könnte wie folgt verwendet werden
· Beschaffung von Lernpaketen (Mathematik,
Naturwissenschaften o.ä.) · Intensivierung der
Vorschularbeit · Projekte zu Themen wie
gesunde Ernährung, Umweltbildung, Technik ·
Exkursionen zu Ausstellungen, Museen ·
Musikalische Früherziehung · Fortbildung der
Fachkräfte u.a.
Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, bis zum Jahresende eine Richtlinie zur
genauen Verwendung vorzulegen.
Gemeinde Körle unterstützt
Schulsozialarbeit
Im August 2007 beschloss die Gemeindevertretung,
sich finanziell an einer kleinen Lösung zur Schulsozialarbeit (SSA) an der
Gesamtschule Guxhagen zu beteiligen. Es wurden max. 1.500 Euro für ein
Schuljahr bereit gestellt, wobei nach einem Jahr ein Erfahrungsbericht folgen
sollte. Zwischenzeitlich haben der Landkreis Schwalm-Eder sowie das Staatliche
Schulamt jeweils 100.000 Euro für die SSA bewilligt und die Gesamtschule
Guxhagen für eine Förderung ausgewählt. Die bisherige kleine Lösung mit der
Guxhagener Jugendpflegerin läuft zum Ende August 2008 aus.
Die Schule
will dann eine/n Schulsozialarbeiter/in fest einstellen. Die Kommunen sollen
sich an der Finanzierung dauerhaft beteiligen. Auf die Gemeinde Körle entfällt
ein jährlicher Betrag von 2.130 Euro, wofür die Gemeindevertreterinnen und
–vertreter grünes Licht gaben.
Doris Gildhoff-Knauf als Schöffin
vorgeschlagen
Einstimmig votierte die Gemeindevertretung für Frau
Doris Gildhoff-Knauf. Sie wurde als Schöffin für die Strafkammer beim
Landgericht Kassel vorgeschlagen.
Neue Gebühren am Abfall-Sammelplatz
Bei den Gebühren für die Annahme von Abfällen am Bauhof gibt es leichte
Veränderungen: Die Gebühr für Bauschutt wurden leicht erhöht und es gibt nun
eine Festlegung für die Entsorgung von Abfällen im Großraumcontainer der
Gemeinde
Ab sofort gelten folgende Gebühren:
|
Menge |
Bauschutt |
Großraum-container |
Grünabfälle Rasen, Sträucher, Baumschnitt usw. |
Wurzelstöcke |
|
bis 100 Liter - Kleinmenge |
4,00 Euro |
6,00 Euro |
1,00 Euro |
5,00 Euro |
|
bis 250 Liter - 1/4 cbm |
8,00 Euro |
15,00 Euro |
2,00 Euro |
10,00 Euro |
|
bis 500 Liter - 1/2 cbm |
16,00 Euro |
30,00 Euro |
3,00 Euro |
20,00 Euro |
|
bis 1000 Liter - 1/1 cbm |
32,00 Euro |
60,00 Euro |
4,00 Euro |
40,00 Euro |
22 Kinder starten in das Schulleben
Für 22 Mädchen und Jungen begann der Start in die Schule mit einer Feier
am 5. August 2008 in der Berglandhalle. Zu
dieser Einschulungsfeier führten die Klassen 2 bis 4 Tänze und
Gesangsstücke auf, die in den Gottesdienst von Pfarrer Schmidt-Ropertz
eingebunden waren. Zu der Veranstaltung konnte Schulleiterin Gisela Kaminski
außer den Schulanfängerinnen und -anfängern rund 200 Gäste wie Eltern,
Großeltern und Geschwister begrüßen. Nach der Feier gingen die Kinder mit dem
Klassenlehrer Herrn Dietrich in die Grundschule, um das Klassenzimmer anzusehen
und einige organisatorische Dinge zu regeln.
Sprechstunde der Bauaufsicht
Die Sprechzeit des Bauaufsichtsamts Schwalm-Eder in der Körler
Gemeindeverwaltung ändert sich ab 1. August 2008: Künftig steht Herr
Riebeling für baurechtliche Fragen und Beratungen jeden ersten Freitag im Monat
von 11.00 bis 12.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. In der übrigen
Zeit ist er in der Kreisverwaltung unter der Rufnummer 05681/775-627 zu
erreichen.
Neupärtl gewinnt Landratswahl
Mit einem Ergebnis von 61,4 % entschieden sich die Wählerinnen und
Wähler im Schwalm-Eder-Kreis klar für Amtsinhaber Frank-Martin Neupärtl. Die
Wahlbeteiligung lag kreisweit bei nur 36,6 %.
Im Bereich der Gemeinde Körle stimmten 63,77 % für Neupärtl, auf seine
Herausforderin Jutta Rüddenklau entfielen 36,23 %.
.....................
Körle nimmt teil am Wettbewerb "Unser Dorf"
In Hessen findet im Jahr 2008 wieder ein Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
statt. Hierbei gilt es, besonderes Engagement und außergewöhnliche Beiträge zur
zukunftsfähigen Entwicklung der hessischen Dörfer herauszustellen. Orte mit
dörflichem Charakter werden angesprochen, ihren eigenen Lebensraum
eigenverantwortlich mitzugestalten und damit die Lebensqualität für alle auf
Dauer zu sichern. Der Wettbewerb geht dabei von der Unverwechselbarkeit eines
jeden Ortes aus.
Um die Teilnahme an diesem Wettbewerb vorzubereiten, ist
die Bildung eines Arbeitskreises vorgesehen. Dessen Aufgabe besteht in erster
Linie darin, den Ort Körle und das bürgerschaftliche Engagement herauszustellen
und eine Präsentation vorzubereiten.
Alle Bürger/innen, die Interesse an
der Mitarbeit haben, sind herzlich eingeladen zu einer Besprechung am Dienstag,
den 15. April 2008 um 19.00 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses.
Weitere Informationen zu dem Thema sind im Internet zu finden unter www.dorfwettbewerb.bund.de
Bericht aus der Sitzung der Gemeindevertretung vom 25.02.2008
Information über die geplante Nahwärmeversorgung „Am alten
Schulgarten“ Bürgermeister Gerhold informiert die Gemeindevertreter mit
einer Power Point Präsentation über die geplante Nahwärmeversorgung für das
Gebiet „Am alten Schulgarten“ mit Auestraße und Teilen des Sonnenhangs. Im
Anschluss an die Informationen von Bürgermeister Gerhold übernimmt Ingenieur
Bakowies das Wort und gibt Informationen über die voraussichtlichen Kosten der
Anlage, die Zuschussmöglichkeiten durch Bund und Land sowie über die
Wirtschaftlichkeit der Anlage. Es ergeht noch kein
Beschluß.
Investitionsprogramm für die Jahr 2007 bis
2011 Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für
das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahre 2007 bis 2011 aus. Das
Investitionsprogramm wird von allen Seiten als sehr positiv angesehen. Die
Gemeindevertretung beschließt das vorgelegte Investitionsprogramm für die Jahr
2007 bis 2011 einstimmig.
Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr
2008 Haupt- und Finanzausschuss, SPD und CDU Fraktion sprechen sich für
den Haushaltsplan für das Jahr 2008 aus. Von beiden Fraktionen wird die positive
Entwicklung des Haushaltes 2008 gelobt. Bürgermeister Gerhold gibt Erläuterungen
zu den im Haushalt aufgeführten Investitionen. Die Gemeindevertretung beschließt
einstimmig den Haushaltsplan für das Jahr 2008.
Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen Die Gemeindevertretung
beschließt ohne Gegenstimmen die Änderung des Flächennutzungsplanes und des
Bebauungsplanes und damit die Erweiterung des Gewerbegebietes Lobenhausen um ca.
1.500 qm in den Bereich der bereits abgerissenen Feldscheune Werner. Ca. zwei
Drittel der zur Verfügung stehenden Gewerbefläche in Lobenhausen ist bereits
verkauft.
Besetzung des Ortsgerichts SPD und CDU Fraktion sprechen sich für
die Wahl von Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen aus. Die Gemeindevertretung
wählt Herrn Horst Jacob als Ortsgerichtsschöffen und schlägt hiermit diesen zur
Ernennung durch das Amtsgericht vor. Die Wahl erfolgt einstimmig.
Im
Anschluss an die Sitzung informierte der Bürgermeister über folgende
Punkte:
a) Die Gemeinde Körle hatte sich zusammen mit der Gemeinde
Guxhagen und dem Zweckverband Gewerbegebiet „Mittleres Fuldatal“ um die
Teilnahme an einem EU-Förderporgramm „Leader plus“ beworben. Dafür musste ein
Regionales Entwicklungskonzept erarbeitet werden, welches als Bewerbung
eingereicht wurde. Für dieses Förderprogramm erhielten diese Gemeinden nach
Auswahl im Hess. Umweltministerium allerdings keinen Zuschlag, allerdings
erfolgte eine Aufnahme in die so genannte ELER-Förderung. Ein
Regionalforum macht sich derzeit Gedanken über Förderprojekte.
b) Die
Gemeinde Körle beteiligt sich an dem hessischen Wettbewerb „Unser Dorf“. Hierbei
geht es um die Herausstellung bürgerschaftlichen Engagements und eine
Präsentation des Dorfes. Eine Bewertungskommission wird aus diesem Grund im
Sommer den Ort besichtigen. Mit der Teilnahme erhofft sich die Gemeinde positive
Aspekte für die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm.
c) Im April
startet das Eselprojekt für die Kindergartenkinder. Für ein halbes Jahr
befristet wird sich die Dipl. Soz. Pädagogin und ausgebildete
Reittherapeutin Cornelia Umbach mit den Waldkindern und Pfiffikus-Kindern um die
Pflege von Eseln kümmern. Die Arbeit mit den Tieren soll für die Kinder
entwicklungsfördernd sein und ihnen außerdem Spaß bereiten. Die entstehenden
Kosten werden aus Spenden, einem Zuschuss der Kinder- und Jugendstiftung sowie
aus allgemeinen Finanzmitteln der Gemeinde bestritten.
Reparatur von Straßenlampen
Für die Beleuchtung der Straßen ist die Gemeinde zuständig. Im Jahr 2008
werden in Körle voraussichtlich ca. 30.000 Euro für die Unterhaltung der Lampen
aufgewendet, wobei die Stromkosten mit 21.000 Euro den größten Anteil
darstellen. In der dunklen Jahreszeit fällt es besonders auf, wenn eine
Straßenlampe einmal nicht brennt. Dies kommt in der Gemeinde Körle ca. 70 Mal
pro Jahr vor. Meistens liegt es an nur an der Leuchtröhre, manchmal an anderen
elektrischen Bauteilen wie dem Zündgerät oder einem Vorschaltgerät, selten am
Straßenbeleuchtungskabel.
Der Bauhof repariert mindestens einmal pro
Monat die defekten Straßenlampen -vorausgesetzt, der Defekt ist bekannt. Ein
Anruf bei der Gemeindeverwaltung, eine Email oder die Mängelmeldung auf dieser Internetseite ist die wichtigste
Voraussetzung dafür, dass eine Lampe schnellstmöglich repariert wird.
Die
meisten der heutzutage eingesetzten Straßenlampen sind so genannte
Kofferleuchten (Mastaufsatzleuchten) mit zwei Neonröhren je 11 Watt. Es passiert
häufig, dass die Leuchtkraft dieser Lampen deshalb nachlässt, weil nur eine der
beiden Röhren ausgefallen ist (durch die transparente Abdeckung auch für Laien
von unten erkennbar). Wir bitten, auch solche Ausfälle zu melden. An manchen
Stellen sind noch alte Pilzleuchten im Einsatz. Diese werden in aller Regel dann
gegen moderne und energiesparende Kofferleuchten ersetzt, wenn sie defekt sind.
Die beste Straßenlampe nützt aber nichts, wenn sie zugewachsen ist. Ein
gut ausgeleuchteter Straßenbereich ist auch im Interesse jeden Anwohners. Darum
bitten wir, die Lampen stets von überhängenden Ästen und anderem Bewuchs
frei zu halten.
Neuer Schnaps eingetroffen: Körler Ladderhans
Neben der bewährten und beliebten Sorte „Körler Esel“ wird ab sofort im
Rathaus noch eine zweite Likörsorte vertrieben: Der „Körler Ladderhans“. Dieser
aus der Calmuswurzel gewonnene Tropfen wird in Nordhessen hergestellt und gehört
zu den Kräuterlikören. Seine goldfarbene Ausmischung und sein milder Geschmack
kommt bei Damen und Herren gleichermaßen gut an. Vorrätig sind 0,35 l-Flaschen
zu 6,50 Euro sowie 0,7 l-Flaschen zu 11,50 Euro.
Landtagswahl: Körle hat gewählt
Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag lockte in Körle trotz des schlechten
Wetters verhältnismäßig viele Bürgerinnen und Bürger in die Wahllokale. Mit 71,3
% Wahlbeteiligung ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Jahr 2003 zu
verzeichnen, trotzdem zeigten sich die Einwohner von Empfershausen, Körle,
Lobenhausen und Wagenfurth stärker interessiert als andernorts
(durchschnittliche Wahlbeteiligung im Wahlkreis: 68,4 % ). Im Ergebnis entsprach
Körle weitestgehend dem Landestrend. Die CDU verlor 12 %, die SPD gewann 7,6 %
hinzu, die Grünen mussten sich mit einem Minus von 2,5 % zufriedengeben. Die
F.D.P. verbesserte sich ganz leicht um 0,5 %.
In den Wahllokalen im
DRK-Raum am Rathaus, in der Berglandhalle, im DGH Empfershausen sowie im
Wagenfurther Gasthaus "Zum Fuldatal" waren jeweils sechs Wahlhelferinnen und
-helfer eingesetzt. Hinzu kam im Sitzungssaal des Rathauses der
Briefwahlvorstand. Ab 18.00 Uhr erfolgte durch die Wahlhelfer die Auszählung. Um
ca. 19.30 Uhr standen alle Ergebnisse fest und konnten online an der Land
übermittelt werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle
Helferinnen und Helfer für die reibungslose Abwicklung.
Die Ergebnisse
für die einzelnen Wahlbezirke können sie hier als pdf ansehen.
Die
Tabelle gibt das Gesamtergebnis für Körle wieder:
|
Vorl. Ergebnis Körle |
2008 |
|
2003 |
|
|
- |
|
Anzahl |
Anzahl |
% |
Anzahl |
% |
+ / - |
% |
|
Wahlberechtigte |
2 397 |
- |
2 309 |
- |
88 |
- |
|
Wähler |
1 708 |
- |
1 673 |
- |
35 |
- |
|
Wahlbeteiligung |
- |
71,3 |
- |
72,5 |
- |
-1,2 |
|
Ungültige Stimmen |
63 |
3,7 |
49 |
2,9 |
14 |
0,8 |
|
Gültige Stimmen |
1 645 |
96,3 |
1 624 |
97,1 |
21 |
-0,8 |
|
davon entfielen auf |
|
CDU |
407 |
24,7 |
596 |
36,7 |
-189 |
-12,0 |
|
SPD |
848 |
51,6 |
715 |
44,0 |
133 |
7,6 |
|
GRÜNE |
98 |
6,0 |
138 |
8,5 |
-40 |
-2,5 |
|
FDP |
142 |
8,6 |
131 |
8,1 |
11 |
0,5 |
|
REP |
11 |
0,7 |
19 |
1,2 |
-8 |
-0,5 |
|
Die Tierschutzpartei |
10 |
0,6 |
5 |
0,3 |
5 |
0,3 |
|
BüSo |
0 |
0,0 |
1 |
0,1 |
-1 |
-0,1 |
|
PSG |
0 |
0,0 |
1 |
0,1 |
-1 |
-0,1 |
|
Volksabstimmung |
3 |
0,2 |
- |
- |
- |
- |
|
GRAUE |
1 |
0,1 |
- |
- |
- |
- |
|
DIE LINKE |
89 |
5,4 |
- |
- |
- |
- |
|
Die Violetten |
1 |
0,1 |
- |
- |
- |
- |
|
FAMILIE |
8 |
0,5 |
- |
- |
- |
- |
|
FREIE WÄHLER |
11 |
0,7 |
- |
- |
- |
- |
|
NPD |
13 |
0,8 |
- |
- |
- |
- |
|
PIRATEN Hessen |
3 |
0,2 |
- |
- |
- |
- |
|
UB |
0 |
0,0 |
- |
- |
- |
- |
|
Schill |
- |
- |
11 |
0,7 |
- |
- |
|
DIE FRAUEN |
- |
- |
4 |
0,2 |
- |
- |
|
ödp |
- |
- |
1 |
0,1 |
- |
- |
|
DKP |
- |
- |
1 |
0,1 |
- |
- |
|
FAG Hessen |
- |
- |
1 |
0,1 |
- |
- |
Gemeinde lässt Kanäle sanieren

Die Kontrolle und Sanierung der Kanalisation ist nach der so genannten
Eigenkontroll-Verordnung eine Aufgabe der Gemeinde, der wegen möglicher
Grundwasserverunreinigungen eine hohe Bedeutung zukommt. Eine Zustandsbewertung
des ca. 33 km langen Kanalnetzes innerhalb der Gemeinde Körle konnte nach einer
Videountersuchung erfolgen, die in den vergangenen Jahres Stück für Stück
erfolgte.
Nachdem einige Schäden schon in offener Bauweise repariert
wurden, kann die überwiegende Anzahl der festgestellten Mängel (gerissene Rohre,
undichte Muffen, Scherbenbildung) mit einem Rohr-in-Rohr-System repariert
werden. Einen 40.000 Euro umfassenden Auftrag erhielt nach öffentlicher
Ausschreibung nun die Firma Hilker Kanal Point aus Borchen in der Nähe von
Lippstadt.
Die Sanierung schadhafter Stellen erfolgt mit so genannten
Longlinern. Das sind mit 2-Komponenten-Harz bestrichene Glasfasermatten. Diese
Matten werden um einen ca. 3 m langen Gummischlauch gewickelt und in den Kanal
eingebracht werden. In Höhe der Schadstelle wird der Gummischlauch mit Druckluft
aufgeblasen, die Glasfasermatten pressen sich an die Kanal-Innenwand und härten
dank des Harzes in kürzester Zeit aus. Voraussetzung für dieses Verfahren ist,
dass der Kanalabschnitt vorher mit einem Hochdruck-Spülwagen gereinigt wurde.
Die Stabilität dieser Longliner entspricht mindestens denen von KG-Rohren. Die
Schadstelle wird dabei vorher und nach der Sanierung per Videokamera
aufgenommen, so dass eine ordnungsgemäße Arbeit dokumentiert wird.
Die
Firma wird noch einige Tage im Bereich der Straßen Söhrestraße, Herkulesstraße,
Kehrenbergstraße, Langenbergstraße und Am Ehrenmal zu tun haben. Im Frühjahr
soll ein weiterer Teilbereich für nochmals 40.000 Euro saniert werden. Die
Sanierung der Kanäle in der gesamten Gemeinde wird noch einige Jahre in
Anspruch nehmen. Vor diesem Problem stehen aber alle Gemeinden, denn besonders
die in den 60er und 70er Jahren gebauten Kanalleitungen weisen häufig Schäden
auf.
Mit dem Goldesel-Gutschein Freude schenken
Wer kennt das nicht ? Man sucht ein Geschenk und weiß, der Betreffende hat
eigentlich alles. Ab sofort bietet sich für solche Probleme eine Lösung, die
vielfach Vorteile bringt: Der Körler Goldesel. Mit diesem Geschenk-Gutschein
kann man in ca. 25 Geschäften und Firmen bezahlen. Erhältlich ist der Gutschein
für die Kunden im Wert von 5, 10, 20 und 50 Euro bei der Gemeindeverwaltung und
den Körler Geschäftsstellen der Kreissparkasse und der VR-Bank. Zu jedem
Gutschein gibt es ein Faltblatt mit der Geschichte des Esels. Welche
Firmen an der Aktion Goldesel beteiligt sind, sehen Sie hier
... ------------------------------------------------------
Baunataler Sommer
Suchen Sie ein Geschenk für liebe Freunde und Verwandte, für gute Kunden und
Geschäftspartner, für nette Kollegen und Nachbarn, oder vielleicht für jemanden,
der „eigentlich schon alles hat“? Ob zum Geburtstag, als kleines Dankeschön,
statt Blumen, … Anlässe gibt es genug und der nächste Sommer kommt bestimmt!
Verschenken Sie Kabarett, Comedy, Musik mit einem Gutschein für den 7.
Baunataler Sommer. Karten für die einzelnen Veranstaltungen werden u.a. bei der
Gemeindeverwaltung Körle verkauft. Für weitere Informationen klicken Sie
bitte auf das Bild.
Mängelmeldung über unsere Internetseite
Straßenlampe defekt, Kanaldeckel klappert ? Ab sofort können Sie Mängel
dieser Art auch online mit diesem Formular melden. Ein entsprechendes Feld finden Sie künftig
auf dieser Startseite in den Artikeln rechts.
Die Steigerwälder kommen !
Veranstaltungshinweis: Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der
Bergland-halle spielen Winfried Stark und seine Orig. Steigerwälder Musikanten
am Samstag, den 6.10. in der Berglandhalle Körle. Karten sind ab Sommer bei der
Gemeindeverwaltung erhältlich.
Neues vom Multi-Ticket
Der Wegfall des Multi-Tickets zum Fahrplanwechsel 2006 hatte in der Region
für Unmut gesorgt. Familien konnten das beliebte Angebot nicht mehr nutzen
und mußten auf die z.T. deutlich teureren Gruppenkarten umsteigen. Nun will der
NVV reagieren. Nach Aussage des Geschäfts-führers Wolfgang Dippel wird sich der
Aufsichtsrat in Kürze mit der Wiedereinführung zum Fahrplanwechsel 2007
befassen. Mit dem Multi-Ticket können zwei Erwachsene und max. drei Kinder 24
Stunden lang Busse und Bahnen im NVV-Bereich nutzen.
Woher kommt der Körler Esel ?
Mit dieser Frage ist nicht etwa die Bronzefigur vor dem Rathaus gemeint,
sondern der gut schmeckende Kräuterlikör, den die Gemeinde Körle seit mehr als
20 Jahren im Angebot hat. Hergestellt wird der Likör in Bad Arolsen bei der
Firma Kirchner und Menge. Einen Film-bericht über die traditionsreiche
Likörfabrik sendete das hr-Fernsehen am Mittwoch, den 14. März 2007. Den
Kräuterlikör erhalten Sie übrigens in Körle im Rathaus, beim Getränkemarkt
Brunner sowie im Rewe-Nahkauf. Klicken Sie bitte auf das Bild, um mehr zur
Sendung zu erfahren.
Körle hat neues "Postamt"
Die Post hat eine Agentur in den Räumen der Getränke-Quelle, Nürnberger Str.
21, eröffnet. Dort werden alle bisherigen Postdienst-leistungen mit Ausnahme der
Postbank angeboten. Geöffnet ist die Agentur
| Mo.-Do. |
08.30 -12.30 sowie 14.30-18.00 Uhr |
| Fr. |
08.30-18.00 Uhr |
| Sa. |
08.00-13.00 Uhr | Die Postagentur ist tel.
erreichbar unter der Nr. 921096.
Kinder- und Jugendstiftung
Die im Jahr 2006 gegründete Kinder- und Jugendstiftung der Gemeinde Körle ist
kürzlich vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden. So können Spenden und
Zustiftungen ab sofort steuerlich geltend gemacht werden. Die Stiftung besteht
aus einem Barvermögen von 50.000 Euro. Die Erträge müssen gemäß der Satzung zur
Förderung der Bildung und Erziehung, in erster Linie für Kinder und Jugendliche
mit Wohnsitz in der Gemeinde Körle, verwendet werden. Das kann beispielsweise
erreicht werden durch
- Finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
- Über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der
Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen
Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
- Auslobung eines Jugendförderpreises
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
Hier finden Sie die Satzung der Stiftung im pdf-Format . Wenn Sie Fragen haben,
wenden Sie sich bitte an den Bürgermeister.
Gebührenerhöhung bei der Wasserversorgung
Zum 01.01.2007 stieg die Gebühr für die Wasserversorgung um 35 Cent pro
Kubikmeter. Einige Bürger fragten daraufhin nach den Gründen für den
Preisanstieg. Das Antwortschreiben des Bürgermeisters geben wir nachstehend zur
allgemeinen Kenntnis:
Guten Tag, um Ihre Frage zu beantworten,
möchte ich zunächst Ihren Blick auf die Entwicklung der Wassergebühr lenken. Die
Gebühr für einen Kubikmeter Frischwasser betrug zum
01.01.2002 = 1,50
Euro 01.01.2003 = 1,35 Euro 01.12.2004 = 1,15 Euro 01.01.2007 = 1,50
Euro jeweils inklusive 7 % Mehrwertsteuer
Die Verringerung der Gebühr
war in den Jahren 2002 bis 2004 aufgrund niedriger Energie- und
Unterhaltungsaufwendungen sowie durch Wegfall der Grundwasserabgabe möglich.
Insbesondere ab dem Jahr 2005 stiegen die Unterhaltungs- und Personalkosten
sowie die kalkulatorischen Kosten bei gleichzeitig sinkenden Gebühreneinnahmen.
Dies führte dazu, dass der Bereich der Wasserversorgung zum Jahresende 2005 mit
einem Defizit von 45.153 Euro abgerechnet wurde. Dieser Betrag musste aus
allgemeinen Steuereinnahmen gedeckt werden. Bekannterweise hat sich auch die
Gemeinde Körle in den letzten Jahren mit sinkenden Steuereinnahmen zurecht
finden müssen, so dass eine Bezuschussung der Wasserversorgung aus allgemeinen
Mitteln nicht weiter möglich war. So reifte im Jahr 2006 die Erkenntnis, dass
eine Anhebung der Gebühren unumgänglich sein würde. Man hätte evtl. schon früher
eine Erhöhung der Gebühr in Betracht ziehen können (evtl. in zwei Schritten),
doch die Ablesung am Jahresende ist aus Abrechnungsgründen die einzige
Möglichkeit.
Die nun vollzogene Erhöhung um 0,35 Euro kostet einen
2-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern jährlich 28
Euro, also im Monat 2,33 Euro. Angesichts der oben beschriebenen
Gebührenentwicklung und der Tatsache, dass die Gemeinde Körle schon immer ein
recht günstiges Gebührenniveau hatte (Baunatal=1,67 Euro, Felsberg=1,77 Euro,
Fuldabrück=2,09 Euro, Kassel=2,14 Euro), halten wir die (prozentual recht hohe)
Steigerung für vertretbar.
Unsere Gebührenkalkulation bezieht sich immer
auf die aktuelle Kostensituation. Eine Gewinnerzielung ist weder gewollt noch
zulässig. Sollte sich in diesem Jahr oder folgenden Jahren eine
Kostenverringerung andeuten, wird die Gemeindevertretung sicher auch wieder eine
Verringerung der Gebühr in Betracht ziehen.
Wir hoffen, damit die
wesentlichen Gründe für die Gebührenerhöhung dargelegt zu haben und hoffen auf
Ihr Verständnis. Bei weiteren Fragen können Sie mich auch gern anrufen. Mit
freundlichen Grüßen Mario Gerhold (Bürgermeister)
Kindergartenbesuch ein Jahr kostenlos
Der Kindergarten Pfiffikus
Bei den Gebühren für den Besuch der Kindertages-stätte Pfiffikus, des
Waldkindergartens und der Kindergruppe „Die kleinen Strolche“ gibt es für die
Eltern eine erfreuliche Veränderung: Ab 01. Januar 2007 ist für das letzte
Kindergartenjahr vor der Einschulung keine Gebühr mehr zu zahlen. Die
Gemeindevertretung hat am 4. Dezember eine solche Änderung der Gebührensatzung
für die Kindertagesstätten beschlossen. Das bedeutet, dass die Eltern, deren
Kinder im Sommer 2007 eingeschult werden, ab Januar keine Gebühren mehr von der
Gemeinde abgebucht bekommen, ein Antrag ist hierfür nicht nötig. Für die Kinder,
die im Sommer 2008 eingeschult werden, ist dann mit Beginn des neuen
Kindergartenjahres ab 01.08.2007 keine Gebühr mehr zu zahlen. Für Fragen zum
Thema „Gebührenfreistellung im letzten Kindergartenjahr“ wenden Sie sich bitte
an Herrn Glöckner 05665/9498-16.
Ehrungen für ehemalige Mandatsträger

Die letzte Sitzung des Jahres 2006 nutzte die Gemeindevertretung, die
anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr ausgeschiedenen Gemeindevertreter und
Ortsbeiräte zu ehren. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Peter Carli,
konnte in seiner Ansprache fünf ehemalige Mandatsträger begrüßen. Die längste
Zeit für die Bürger aktiv waren Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf. Rolf Dudszus
war von 1989 bis 1993 im Ortsbeirat Empfershausen und wechselte danach in den
Gemeindevorstand (1993 bis 1997). Von 1997 bis 2001 war Herr Dudszus in der
Gemeindevertretung und im Haupt- und Finanzausschuss. Schließlich arbeitete er
von 2001 bis zur Kommunalwahl 2006 im Ortsbeirat mit. Bodo Bockskopf war von
1981 bis 1985 sowie 1993 bis 1997 und vom November 2002 bis 2006 Mitglied der
Gemeindevertretung bzw. früher auch im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Bau-,
Umwelt- und Friedhofsausschuss.
Insgesamt 17 Jahre engagierte sich bis
jetzt Jochen Albrand im Ortsbeirat Empfershausen bzw. der Gemeindevertretung.
Schon von 1989 an bis heute ist er Ortsvorsteher in Emfershausen. Nicht mehr
kandidiert hat er anlässlich der Kommunalwahl im Frühjahr für die
Gemeindevertretung, der er von 1997 an angehörte.
Auch Jörg Brandau aus
Empfershausen ist schon in 1993 in den Ortsbeirat gewählt worden und arbeitet
bis heute nach wie vor in diesem Gremium. Als Gemeindevertreter war er von 2001
bis 2006 für die Allgemeinheit tätig.
An diesem Abend terminlich
verhindert waren Sabine Geher und Heiko Hillwig. Sabine Geher war
Gemeindevertreterin von 1997 bis 2006 und arbeitete in dieser Zeit auch im
Haupt- und Finanzausschuss mit. Heiko Hillwig war in der letzten
Legislaturperiode von 2001 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung.
Auch
aus den Reihen des Ortbeirats Wagenfurth waren Verabschiedungen vorzunehmen.
Bernd Krell war von 1997 bis 2001 sowie vom Januar 2004 bis zur Kommunalwahl
2006 im Ortsbeirat Wagenfurth aktiv, ebenso wie Andreas Böhnert, der Ortsbeirat
von 2001 bis 2006 war. Als Schriftführer des Wagenfurther Ortsbeirats wurde
schließlich noch Mark Freudenstein verabschiedet.
Zur Verabschiedung
dankten der Gemeindevertreter-Vorsitzende Peter Carli (links) und Bürgermeister
Mario Gerhold den ehemaligen Gemeindevertretern und Ortsbeiratsmitgliedern Jörg
Brandau (zweiter von links stehend), daneben Bernd Krell und Jochen Albrand
sowie Rolf Dudszus und Bodo Bockskopf (sitzend)
Wasser um 0,35 Euro teurer
Die Gemeindevertretung hat eine deutliche Erhöhung des Wasserpreises
beschlossen. Bislang kosteten 1000 Liter 1,15 Euro, ab diesem Wochenende müssen
die Bürger 1,50 Euro zahlen. Die Preiserhöhung begründete Bürgermeister Mario
Gerhold mit höheren Unterhaltungs- und Reparaturaufwendungen am Leitungsnetz und
gestiegenen Energiekosten. Andererseits fehlen Einnahmen aufgrund geringerer
Wasserverbräuche durch das sparsame Verhalten der Bürger. So sei im Jahr 2005
schon ein Defizit von rund 40.000 Euro bei der Wasser-versorgung entstanden, in
2006 und voraussichtlich 2007 sehe es nicht besser aus, so Gerhold. Dem
gesetzlichen Auftrag, die Gebühren kostendeckend zu gestalten, komme man mit der
Erhöhung nach, zumal ohnehin ungefähr 165.000 Euro im Gemeindehaushalt mehr
ausgegeben als eingenommen werden. Mit den neuen Preisen liegt man noch deutlich
unter dem Landesdurchschnitt von 1,85 Euro pro Kubikmeter.
Abholung von Elektrogeräten
Der Recycling- und Umweltdienst bietet ein Online-Verfahren an, um die
Abholung von Elektrogeräten wie Geschirrspüler, Fernseher, Abzugshauben etc. zu
beantragen. Den Link zur die Beantragung finden Sie rechts in der Rubrik
"Wichtiges in Kürze". Kleine Elektrogeräte bis zur Größe 30x30 cm nimmt der
Bauhof jeweils samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr entgegen (in den Monaten
Dezember bis März jeweils nur an einem Samstag pro Monat). Die nächste Annahme
findet am Samstag, den 09. Dezember statt.
Ortsdurchfahrt ist jetzt Gemeindestraße
Die B 83 in der Ortsdurchfahrt
Zu Beginn des Jahres 2005 hatte die Gemeinde Körle beim Land Hessen den
Antrag gestellt, die Ortsdurchfahrt der B 83 für den Schwerverkehr zu sperren,
weil durch die Maut mehr LKW den kürzeren Weg über die Bundesstraße suchten.
Mit dem Hinweis, eine Bundesstraße müsste durch-gängig für LKW
befahrbar sein, wurde der Antrag abgelehnt und statt dessen ein
Umstufungskonzept vorgelegt. Zum 1. Juli diesen Jahres trat nun abschnitts-weise
die neue Zuständigkeit für verschiedene Straßen in Kraft. Die Ortsdurchfahrt der
B 83 vom Ahornweg bis zur Guxhagener Straße gehört in Körle nun der Gemeinde,
die Landesstraße nach Guxhagen ist nun die neue B 83. Die alte Bundesstraße über
den Körler Berg will das Land an den Schwalm-Eder-Kreis übergeben, dieser lehnt
aber die Übertragung ab.
Zur Sperrung der Ortsdurchfahrt in Körle für
den LKW-Duchgangsverkehr findet auf Einladung des Bürgermeisters Ende Juli noch
eine Besichtigung mit der Polizei statt, dann soll eine zügige Aufstellung der
Sperrschilder erfolgen.
Körle als Solargemeinde ausgezeichnet

Am vergangenen Samstag fand das Solarfest des Schwalm-Eder-Kreises in Körle
statt. Neben Grußworten von Bürgermeister Mario Gerhold und Landrat Frank-Martin
Neupärtl stand ein Vortrag des Journalisten Dr. Franz Alt auf dem Programm.
Leider hatten sich nur ca. 60 Zuhörer im Saal des Gasthauses „Zur Krone“
versammelt, um einen sehr brillanten Vortrag des ehemaligen Report-Moderators zu
hören. Zuvor hatte der Landrat des Gemeinde Körle die Auszeichnung
„Solargemeinde des Schwalm-Eder-Kreises“ verliehen und ein entsprechendes Schild
überreicht. Körle wurde deshalb Solargemeinde, weil hier im Vergleich die
meisten Solaranlagen in 2005 neu installiert wurden. Mit einem Wert von über 4
neu installierten Anlagen pro 1000 Einwohner hat Körle einen Spitzenplatz
eingenommen. Als Überraschung gab es zu dieser Auszeichnung noch eine Einladung
zur Besichtigung der Viessmann-Werke. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, dass zu
dieser Besichtigung in erster Linie diejenigen mitfahren sollten, die im letzten
Jahr eine Solaranlage installiert haben und damit zu dieser Auszeichnung einen
Beitrag leisteten. Entsprechende Einladungen wird die Gemeinde Körle zu
gegebener Zeit versenden. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Musikzug
des TSV Rot-Weiss Körle. Die Besucher konnten sich an Ausstellungen von Eon, der
Fa. Viessmann sowie der regionalen Solarkampagne informieren.
Neu: Einzelergebnisse der Kommunalwahl
Die Ergebnisse der Wahl zur Gemeindevertretung nach Bewerberinnen und
Bewerbern sowie nach Stimmbezirken finden Sie als pdf-Datei hier.
B 83 soll Kreisstraße werden
Für die Unterhaltung der Bundesstraße Richtung Kassel soll künftig nicht
mehr der Bund, sondern der Schwalm-Eder-Kreis zuständig sein. So ist die neueste
Entwicklung im so genannten Abstufungs-verfahren, in dem auch die Landesstraße
Richtung Guxhagen bis zur Autobahn-Anschlußstelle zur Bundesstraße werden soll.
Ursprünglich hatte das Land vorgesehen, die B 83 in die Zuständigkeit der
Gemeinde zu geben. Dies hatte Körle abgelehnt mit Ausnahme der Ortsdurchfahrt,
die als Gemeindestraße dann für den Schwerverkehr gesperrt werden kann.
Pressemitteilung des Landkreises hier als
pdf ansehen
Hessenschau berichtete über Kirche
Mit einem Gottesdienst wurde am letzten Sonn-tag die Renovierung der
Körler Kirche gefeiert. Mit dabei war ein Team des hr. Den Bericht aus der
Hessenschau finden Sie hier.
Grundstücke in Körle immer noch preiswert
Die Streichung der Eigen-heimzulage ab 1.1.2006 erschwert vielen
Bauherrn die Finanzierung der eigenen vier Wände, daher sind bezahlbare
Lösungen derzeit stark gefragt. Ein schönes Grundstück zu finden, das für den
Normalverdiener auch zu bezahlen ist, ist meist der Anfang des Weges zum eigenen
Haus. Wir stellen zwei Grundstücke vor, die von Größe und Preis sehr
attraktiv sind. Bitte
klicken Sie hier !
SPD und CDU treten zur Kommunalwahl an
Der Wahlausschuss zur Kommunalwahl am 26. März 2006 hat zwei
Wahlvorschläge zugelassen: Die SPD tritt ebenso wie die CDU mit einer Liste an.
Die F.D.P. ist nicht mehr mit dabei, ebenso wie die Grünen, die schon bei der
Kommunalwahl 2001 keine Liste aufstellten. Die Liste der Bewerber finden Sie als pdf hier.
Kinderbetreuung in der Diskussion
Bei einem Elternabend am 09. Februar wurden die Ergebnisse der
Elternbefragung aus der Kindertagesstätte Pfiffikus vorgestellt und diskutiert.
Die Gemeindeverwalt-ung hatte im November an 75 Eltern Fragebögen verteilt, um
mehr über deren Sichtweise und Wünsche zu erfahren. In der Diskussion wurde
deutlich, dass für die Eltern ein wesentliches Qualitätskriterium ist, wie viele
Erzieherinnen pro Gruppe arbeiten. Der hessische Mindeststandart sieht 1,5
Fachkräfte pro Gruppe vor. In der KiTa Pfiffikus arbeiten in den Hauptzeiten
zwei Erzieherinnen pro Gruppe (zur Zeit ca. 20 Kinder pro Gruppe). Durch
Urlaub oder Erkrankung sind Gruppen manchmal nur mit einer Kraft besetzt,
was nach Meinung der Eltern eine sinnvolle Arbeit unmöglich macht.
Ein
weiterer Punkt, der anlässlich des Elternabends diskutiert wurde, war die
Öffnungszeit der Kindertagesstätte (aktuell von 07.00 bis 15.15 Uhr). Den Wunsch
einiger Eltern nach längeren Öffnungszeiten will die Gemeinde prüfen und nach
den Sommerferien eine Betreuung bis 17.00 Uhr anbieten, insofern eine gewisse
Anzahl an Anmeldungen hierfür eingeht.
Den Vortrag anläßlich des
Elternabends mit den Umfrageergebnissen können Sie hier als
pdf ansehen.
Prüfungspflicht für Heizöltanks
Wenn Sie Eigentümer eines Heizöltanks sind, der vor dem 01.10.1993
errichtet wurde und der ein Fassungsvermögen zwischen 1.000 und 10.000 Litern
hat, müssen Sie diesen bis bis 13. Februar 2006 durch einen anerkannten
Sachverständigen prüfen lassen. Ein Faltblatt des Hessischen Umweltministeriums
können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.
Bundestagswahl 2005: Körle hat gewählt
Das vorläufige Ergebnis in der Gemeinde Körle
|
|
BT-Wahl 2005 |
BT-Wahl 2002 |
Differenz |
|
Wahlbeteiligung |
85,0 % |
86,7 % |
- 1,7 % |
|
Erststimmen |
|
|
|
|
SPD |
56,5 % |
57,8 % |
- 1,3 % |
|
CDU |
28,9 % |
28,8 % |
+ 0,1 % |
|
Grüne |
4,9 % |
6,1 % |
- 1,2 % |
|
FDP |
4,1 % |
6,3 % |
- 2,2 % |
|
Linke |
4,5 % |
1,0 % |
+ 3,5 % |
|
NPD |
1,1 % |
- |
- |
|
Zweistimmen |
|
|
|
|
SPD |
50,1 % |
54,1 % |
- 4,0 % |
|
CDU |
24,8 % |
26,8 % |
-2,0 % |
|
Grüne |
8,4 % |
8,1 % |
+ 0,3 % |
|
FDP |
8,9 % |
7,7 % |
+ 1,2 % |
|
Linke |
5,6 % |
0,9 % |
+4,7 % |
|
REP |
0,5 % |
0,6 % |
- 0,1 % |
|
Tierschutz |
0,5 % |
0,4 % |
+ 0,1 % |
|
NPD |
1,0 % |
0,5 % |
+ 0,5 % |
|
Graue |
0,2 % |
0,1 % |
+ 0,1, % |
|
BüSo |
0,1 % |
0 |
+ ,1 % |
|
MLPD |
0,1 % |
0 |
+ 0,1 % |
|
PSG |
0,2 % |
0 |
+ 0,2 % |
Informationen zum Thema Lärm
Was ist erlaubt? Was ist verboten?
Mit Wirkung zum 01.01.2005
wurde die Lärmschutzverordnung des Landes Hessen aufgehoben, weil der
Gesetzgeber davon ausgeht, dass zum einen das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten
zum anderen z. B. das Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. -verordnung umfassende
Regelungen treffen, die ein Einschreiten gegen alle Arten der Lärmbelästigung
ermöglichen. Um vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern das große Suchen nach
den neuen Vorschriften zu ersparen, insbesondere im Hinblick auf die
Rasenmäher-Saison, werden Ihnen hier die einschlägigen Vorschriften in geraffter
und hoffentlich einigermaßen verständlicher Form nahe gebracht.
Bitte
nehmen Sie Rücksicht auf das Ruhebedürfnis Ihrer Nachbarn und halten Sie sich an
die Vorschriften. Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie einfach an beim
Ordnungsamt der Gemeinde Körle: Tel. 05665/9498-15
Grundregel
Jeder hat sich so zu verhalten, dass andere nicht mehr als nach den
Umständen unvermeidbar durch Lärm belästigt und beeinträchtigt werden.
Lärmverbot
Lärmverbot in der Zeit von 07.00 bis 09.00
Uhr, von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr in Wohngebieten,
Wohnhäusern und in deren unmittelbarer Nähe gilt nun lediglich für Geräte wie
Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler, die
nicht mit dem EU-Umweltzeichen versehen sind. An Sonn- und Feiertagen herrscht
generelles Lärmverbot.
Ausnahme: Firmen dürfen werktags im Rahmen ihrer
gewerblichen Tätigkeit auch laute Arbeiten ausführen.
Nachtruhe
Hier wird nicht mehr nach Sommer und Winter unterschieden. Somit ist
es verboten, zwischen 20.00 Uhr abends und 7.00 Uhr morgens Lärm zu erzeugen,
der andere belästigen kann.
Rasenmäher und andere Arbeitsgeräte
An Werktagen, also von Montag bis Samstag, dürfen Rasenmäher gleich
welcher Art in der Zeit von 20.00 Uhr abends bis 7.00 Uhr morgens nicht benutzt
werden. Dies gilt auch für gewerbliche Firmen. Privatpersonen dürfen während der
Verbotszeiten im Freien auch keine anderen lärm erzeugenden Arbeitsgeräte wie
z.B. Kreissägen, Bohrmaschinen, Schleifhexen und ähnliches benutzen. Firmen
dürfen solche anderen Geräte allerdings benutzen. Völlig verboten ist die
Benutzung von Rasenmähern und anderen Geräten an Sonn- und Feiertagen. Im
Umkehrschluss ist Rasenmähen und die Benutzung anderer Geräte im Freien durch
Privatpersonen also zu folgenden Zeiten erlaubt: Montag bis Samstag von 7.00 bis
20.00 Uhr.
Fahrzeuge
Verboten ist: Motoren unnötig oder
unnötig laut laufen zu lassen, Schallzeichen (Hupen) außer zur Warnung
abzugeben, Fahrzeugtüren oder Garagentore unnötig laut zu schließen, Motorräder,
Mopeds, Leichtkrafträder oder Mofas ohne Notwendigkeit in unmittelbarer Nähe von
Wohnungen oder in freier Natur laufen zu lassen, beim Be- und Entladen von
Fahrzeugen unnötig Lärm zu erzeugen.
Tiere
Der Tierhalter
ist dafür verantwortlich, dass andere Personen nicht mehr als unvermeidbar durch
den Lärm ihres Tieres belästigt werden. Die üblichen Geräusche, die bei der
Tierhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben entstehen, gelten kraft Gesetzes
als unvermeidbar und sind damit zulässig.
Allgemeine
Ausnahmen:
Gewerbebetriebe in extra ausgewiesenen
Gewerbegebieten sind an die angegebenen Zeiten nicht gebunden.
Landwirtschaftliche Betriebe und auch gewerbliche Betriebe sind an die
Ruhezeiten ebenfalls nicht gebunden, wenn die erforderlichen Arbeiten nicht bis
zum Ende der Ruhezeit aufschiebbar sind (z.B. bei Erntenotstand oder zum Füttern
oder Melken des Viehs. Baufirmen müssen auch nicht ihren Beton hart werden
lassen, nur weil Mittagsruhe herrscht).
In Not- und Katastrophenfällen
darf natürlich auch während der Ruhezeiten Lärm gemacht werden.
Hi-Fi-Anlagen, Kassettenrecorder, CD-Player, Megaphone und ähnliche
elektronische Geräte sowie Musikinstrumente jeder Art dürfen nur so laut
betrieben oder gespielt werden, dass unbeteiligte Personen nicht gestört werden
können. Wenn andere gestört werden können, ist der Betrieb solcher Geräte und
Musikinstrumente auf öffentlichem Gelände oder in öffentlichen Verkehrsmitteln
verboten. Ebenso ist laute Musik z. B. auch auf öffentlichen Spielplätzen,
Campingplätzen und in Schwimmbädern verboten.
Feiertagsruhe
An Feiertagen herrscht generelles Lärmverbot. Feiertage in Hessen
sind:
- der Neujahrstag,
- der Karfreitag,
- der Ostermontag,
- der 1. Mai,
- der Himmelfahrtstag,
- der Pfingstmontag,
- der Fronleichnamstag,
- der Tag der deutschen Einheit (3. Oktober)
- und 1. und 2. Weihnachtstag.
Einwohnerzahl rauf, Einnahmen runter !
Mit diesen knappen Worten könnte man die Entwicklung der Gemeinde Körle in
den Jahren 2004 und 2005 beschreiben. Anlässlich der Haushaltseinbringung in der
Gemeindevertretersitzung am 31. Januar konnte Bürgermeister Mario Gerhold keine
positiven Nachrichten verbreiten. Der Fehlbetrag (=Differenz zwischen den
laufenden Ausgaben der Gemeinde und den zur Verfügung stehenden Einnahmen im
Verwaltungshaushalt) steigt im Jahr 2005 auf 261.100 Euro. Den
Vorbericht zum Haushalt mit vielen Informationen gibt es hier als
pdf-Dokument

Abfallgebührenerhöhung zum 01.01.2005
Warum schon wieder höhere Gebühren ?
Ab 01.06.2005 ist es gesetzlich verboten, Abfälle auf Deponien abzulagern.
Daher mussten und müssen andere Wege der Beseitigung und Verwertung gefunden
werden. Der Schwalm-Eder-Kreis und der Zweckverband Abfallwirtschaft
Schwalm-Eder (ZVA) haben vorausschauend geplant und sich bereits im Jahre 1998
durch einen Vertrag mit dem Müllheizkraftwerk Kassel Entsorgungskapazitäten in
ausreichendem Umfang gesichert. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sollen die durch
die Ablagerung von Abfällen entstehenden Belastungen für Luft, Boden und Wasser
zum Schutz zukünftiger Generationen vermieden werden.
Leider sind diese
neuen Entsorgungs- und Verwertungswege mit höheren Kosten verbunden. So erhöhen
sich die Beseitigungsgebühren und damit auch die Ausgaben des ZVA von derzeit
83,34 € pro Tonne auf 180,00 € pro Tonne Hausmüll.
Die monatlichen
Gebühren ab 01.01.2005
| Behältergröße |
Gebühr neu |
Gebühr alt |
| 80 Liter |
12,70 Euro |
10,15 Euro |
| 120 Liter |
16,70 Euro |
13,35 Euro |
| 240 Liter |
28,70 Euro |
22,95 Euro |
| 1100 Liter |
114,70 Euro |
91,75 Euro |
Gebührenzusammensetzung: Die Gebühren setzen sich zusammen aus einer
Grundgebühr pro Wohneinheit und der Behältergebühr für den jeweils genutzten
Müllgroßbehälter.
Die Grundgebühr deckt dabei teilweise die Kosten, die
unabhängig von der tatsächlichen Nutzung für die Bereitstellung des
Entsorgungssystems entstehen. Um eine gerechtere Verteilung der Gesamtkosten
zu erreichen, wurde die Grundgebühr so festgesetzt, dass sie 30 % der
Gesamtkosten abdeckt. Die verbleibenden Kosten werden auf die Behältergebühr
umgelegt.
In diesen Gebühren sind alle Entsorgungskosten für Hausmüll,
Altpapier, Sondermüll, Braune und Weiße Ware, Sperrmüll usw.
enthalten.
Körle gründet Kinder- und Jugendstiftung
Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 19. Juni die Gründung einer
Kinder- und Jugendstiftung beschlossen. Sie erhält als Anfangsvermögen einen
Betrag von 50.000 Euro, der aus dem Verkauf eines Hauses stammt, welches der
Gemeinde von einem Körler Bürger übertragen wurde. Die Stiftung hat folgende
Ziele
- finanzielle Unterstützung von Projekten der Kinder- und Jugendarbeit
- über die Pflichtaufgaben der Gemeinde hinausgehende Verbesserung der
Betreuungssituation von Kindern und Jugendlichen in den örtlichen
Kindertagesstätten oder den Einrichtungen der Jugendpflege
- Auslobung eines Jugendförderpreises
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche
Die Gemeinde Körle als Trägerin der Stiftung wird sich um weitere
Zustiftungen und Spenden bemühen. Bei Fragen zur Stiftung wenden Sie sich an den
Bürgermeister. Die Gemeinnützigkeit der Stiftung wird beantragt.
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