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Korrekturbögen wurden zugestellt

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DachrinneZur Einführung der getrennten Abwassergebühr hat der Gemeindevorstand Mitte August allen Grundstückseigentümer einen Korrekturbogen zugesandt, auf dem die lt. Luftbild zu erkennenden versiegelten Flächen dargestellt sind. Noch nicht angeschrieben wurden einige Eigentümer, die in den letzten beiden Jahren erst gebaut haben, diese bekommen die entsprechende Post noch in den nächsten Tagen. Alle Grundstückseigentümer werden gebeten, die dargestellten Flächen zu kontrollieren und den Gemeindebogen  bis spätestens 17.10.2014 an die Gemeindeverwaltung zurück zu geben. Am 10.09. und 17.09. finden Bürgersprechstunden von 15.00 bis 19.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung statt. Außerdem steht vom 08. September bis 17. Oktober ein Telefonservice unter der Nr. 0561 92876-21 zur Verfügung.

Hintergrund: In fast allen hessischen Gemeinden wurde die Abwassergebühr bislang nach dem Frischwasserverbrauch berechnet, d.h. der Verbrauch laut Wasseruhr diente auch der Berechnung der Kanalgebühr. In die Abwasserkanäle fließt jedoch nicht nur Wasser, das als Trinkwasser bezogen wurde, sondern auch Niederschlagswasser, das von Dächern und befestigten Flächen in das Kanalnetz gelangt. Nachdem Bürger gegen diesen so genannten Frischwassermaßstab geklagt hatten, beurteilte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (HessVGH) im Jahr 2009 diese Gebührenbemessung als unzulässig. In der Konsequenz sind alle Kommunen und Abwasserverbände dazu gezwungen, die an den
Kanal angeschlossenen versiegelten Flächen zu erfassen und in die Berechnung aufzunehmen. In Körle soll die Gebührentrennung zum 1.1.2015
umgesetzt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger wurden über ein haushaltsdeckend verteiltes Faltblatt informiert, welches jetzt noch in den örtliche  Geschäften und der Gemeindeverwaltung erhältlich ist. Außerdem fanden am 23. und 24. Juli Informationsveranstaltungen statt. Die bei den Infoabenden gezeigte Präsentation finden Sie hier. Bei Fragen zum Thema können Sie sich auch an die  Gemeindeverwaltung Frau Jauernig wenden unter der Nr. 05665 9498-21 oder eine  Mail senden an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Investitionen in die Sicherheit

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Einsatz 040209 005Für die Gemeinde Körle zeichnen sich größere Investitionen zur Sicherstellung des Brandschutzes und der techn. Hilfeleistung ab. Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Hintergründe und Notwendigkeit informieren.

In Körle gibt es wie in jeder Kommune des Schwalm-Eder-Kreises eine Frewillige Feuerwehr, in der sich Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für die Sicherheit ihrer Mitbürger engagieren. Im Fall der Gemeinde Körle sind dies ca. 70 Frauen und Männer in drei Einsatzabteilungen Körle, Empfershausen und Wagenfurth. Für die Aus- und Fortbildung sowie die Teilnahme an Einsätzen kommen jährlich tausende Stunden zusammen, die unentgeltich erbracht werden. Die Ausstattung, d.h. insbesondere Einsatzkleidung, Fahrzeuge und Unterkünfte, stellt die jeweilige Kommune bereit, denn: Nach dem HBKG Hess. Brand- und Katastrophenschutzgesetz sind die Städte und Gemeinden verpflichtet, leistungsfähige Feuerwehren aufzustellen. Diese Aufgabe erfüllen die Städte und Gemeinden in der Regel mit Hilfe Freiwilliger Feuerwehren. Leistungsfähig deutet konkret, dass 10 Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe von der örtlichen Feuerwehr geleistet werden muss, und zwar an jedem Ort innerhalb des Zuständigkeitsgebiets (d.h. auch im Wald, an entfernt gelegenen Straßen usw.).

In Zusammenhang mit dem bevorstehden Ersatz von Fahrzeugen und bestehenden Raumproblemen führt die Gemeinde Körle nun eine Diskussion um die Zusammenlegung zweier Einsatzabteilungen und den Neu- oder Anbau eines Feuerwehrhauses.

Für Ihre Fragen zu dem Thema können Sie sich gern an Bürgermeister Mario Gerhold Tel. 05665 9498-0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder den Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn Tel. 05665 92939-12 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden

Nachfolgend finden Sie die relevanten Vorlagen, Artikel, Leserbriefe und Stellungnahmen zu dem Thema.

Beschluss der Gemeindevertretung vom 20.07.2015
betr. Auftrag für eine Variantenuntersuchung betr. Auftrag für eine Variantenuntersuchung

Vortrag zur Bürgerversammlung vom 14.07.2016

HNA Artikel vom 16.07.2016

Leserbrief von Herrn Carsten Wohlrab vom 20.07.2016

Stellungnahme des Bürgermeisters vom 20.07.2016

HNA Artikel vom 22.07.2016

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Barrierefreiheit ist für alle wichtig

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Was wird die Gemeinde Körle zur Verbesserung der Barrierefreiheit unternehmen ? Dies war eine der Fragen, die bei der HNA-Leseraktion zur Bürgermeisterwahl im Herbst 2017 gestellt wurde. Nun fand am 31. Januar 2018 ein Themenabend in der Gaststätte Berglandhalle statt, der sich mit dieser Frage befasste. Zu Gast war unter anderem der Behindertenbeauftragten für den Altkreis Melsungen, Herr Lothar Kraß. Zunächst zeigte Bürgermeister Mario Gerhold anhand von Fotos einige Beispiele von öffentlichen wie privaten Maßnahmen, die der Barrierefreiheit dienten. So etwa der Einbau von Behindertentoiletten in der Berglandhalle oder dem DGH Empfershausen oder die Beseitigung von Stufen vor der Kreissparkasse oder am Sportlereingang der Berglandhalle. Eine größere Anzahl von Bildern zeigte aber auch Stellen, die nicht für Menschen mit einer Gehbehinderung zu überwinden sind. Dies trifft auf das Rathaus, die Gemeindebücherei, die Körler Kirche, den Bahnhof, die Arztpraxis und viele andere Einrichtungen zu. Behindertenbeauftragter Lothar Kraß erläuterte anschließend seine Aufgabe, die er ehrenamtlich im Auftrag des Schwalm-Eder-Kreises ausführt. Er stehe nicht nur den Kommunen beratend zur Seite, sondern auch Bürgerinnen und Bürger, die im privaten Bereich ihr Wohnumfeld an eine Behinderung anpassen müssten. Herr Kraß erklärte, wie Barrierefreiheit definiert wird:

„Barrierefreiheit heißt, dass Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsstätten und Wohnungen, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind“.

Auf die Barrierefreiheit seien rund 10 % der Bevölkerung angewiesen, für große Teile der Bevölkerung hilfreich und für alle anderen  komfortabel, d.h. von Barrierefreiheit profitieren alle Bürger, so Lothar Kraß. In der sich anschließend Diskussion wurde gelobt, dass sich die Gemeinde Körle aktiv mit dem Thema auseinandersetze. Bürgermeister Mario Gerhold sagte, für einzelne Stellen seien bereits Lösungen in Arbeit. So schaffe der Umzug der Hausarztpraxis in die neuen Räume, die über einen Fahrstuhl erreichbar seien, eine Barrierefreiheit. Das Gleiche sei schon erreicht worden durch das Engagement des Hauseigentümers für die Zahnarztpraxis. Beim Bahnhof  sehe er derweil aber keine Lösung, wenngleich es vor zwei Jahren schon Gespräche mit Bahn und NVV gegeben habe.

Fragen und/oder  Handlungsbedarf gab es bei den Diskussionsteilnehmern bei folgenden Bereichen:

  • Einrichtung von taktilen Systemen (Orientierungshilfen für Blinde und Sehbehinderte)
  • Barrierefreiheit des in Planung befindlichen Feuerwehrhauses
  • Behindertentoiletten der Gaststätten
  • Behindertentoilette für die neue Arztpraxis
  • Fußgängerüberweg an der B 83 zum Nettomarkt
  • Parken auf Gehwegen und Behindertenparkplätzen
  • Erreichbarkeit des Rathauses für Menschen mit Behinderung
  • Nutzung von Bahn und Bussen
  • Einrichtung von Bushaltestellen
  • Absenkung von Bordsteinen

Ein guter Vorschlag einer Teilnehmerin war auch, auf der Homepage der Gemeinde Körle das Thema Barrierefreiheit besser dazustellen und auch damit zu werben, welche Einrichtungen in der Gemeinde Körle bereits barrierefrei erreichbar sind.

Bürgermeister Mario Gerhold kündigte an, dass die Barrierefreiheit der Internetseite selbst geprüft werden solle, denn auch dort sei die Lesbarkeit und Verständlichkeit für Menschen mit und ohne Behinderung wichtig.

Der Behindertenbeauftragten Lothar Kraß steht für die Wohnumfeldberatung gern auch allen Bürgerinnnen und Bürgern zur Verfügung. Hier sind die Kontaktdaten: Lothar Kraß, Tel. 05665/4186, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bildunterschrift: Der vom Hauseigentümer umgebaute Zugang zur Kreissparkasse ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit relativ geringem Aufwand für Barrierefreiheit gesorgt werden kann

Eingang KSK