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Rastplatz wieder in Ordnung

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Bank am steinIn der Straße „Am Stein“ in Körle  befindet sich eine Grünfläche, auf der früher ein kleines Behelfsheim stand, welches dort nach dem Krieg von einem Ehepaar errichtet wurde. Das Häuschen wurde zwischen 1980 und 1990 abgerissen und es entstand dort auf Initiative der Nachbarschaft eine Rasenfläche mit einem Rastplatz, der von zwei Linden umsäumt ist. Die beiden Sitzbänke und der Holztisch waren faul und wurden vor kurzem von den Nachbarn Thomas Laubach und Herbert Gerhold wieder auf Vordermann gebracht. Das Material hierfür spendete Thomas Laubach aus seiner Schreinerei. Hierfür sagt die Gemeinde Körle vielen Dank. An dem Rastplatz steht übrigens auch eine Tafel des Rundwegs „anno dazumal“, welche die Flurbezeichnung „Uffm Stein“ mit dem Standort eines seit 1260 in Körle existierenden Rügegerichts in Verbindung bringt.

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Infobox: Da steckt Körle drin

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Infobox KörleBei  Anfragen zu Informationen über die Gemeinde Körle konnte die Verwaltung bisher nur auf ein veraltetes Infoheft oder die gemeindliche Homepage verweisen. Auch für neue Einwohner hatte das Meldeamt nichts Aktuelles zur Hand. Deshalb war es an der Zeit, über ein neues Heft oder Ähnliches nachzudenken. Um die Informationen auf dem neusten Stand halten zu können, entstand im Rathaus die Idee, einzelne Themenfaltblätter zu entwerfen und diese in einer Infobox zusammenzufassen. Mit Hilfe der Grafikagentur Riemann aus Empfershausen entstanden schließlich 13 verschiedene Faltblätter in einem einheitlichen Design, die in einer hochwertigen Metallbox herausgegeben werden. Hierin enthalten ist auch ein neuer Ortsplan. Unterstützt wurde das Projekt mit Werbeanzeigen von Firmen aus Körle und der Region. Dafür herzlichen Dank. Die Infoboxen sind kostenlos erhältlich bei der Gemeindeverwaltung, den örtlichen Banken und in der Apotheke.

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„Blitzer“ kontrollierten 93 Mal in Körle

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Geschwindigkeitsmessung

Die Städte und Gemeinden des Altkreises Melsungen schlossen sich im Jahr 1995 zu einem so genannten Ordnungsbehördenbezirk (OBB) zusammen, um gemeinsam Personal und Gerät für Geschwindigkeitskontrollen einzusetzen. Zuvor war die Gemeinde Körle bereits Mitglied in einem gleichen Verband mit der Stadt Borken.  Der Melsunger Ordnungsbehördenbezirk führt mobile Kontrollen an Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen durch und betreibt außerdem fünf stationäre Anlagen, z.B. in Malsfeld und Spangenberg. Die Verwaltung des OBB obliegt  der Stadt Melsungen, wobei wichtige Entscheidungen (z.B. über Investitionen in neue Anlagen) durch einen Beirat getroffen werden, dem die Bürgermeister angehören. Eine solche Beiratssitzung fand am 15. August 2017 statt, bei der u.a. über die Entwicklung der Geschwindigkeitsüberschreitungen in 2016 berichtet wurde. Die Kontrolleure führten im vergangenen Jahr 93 Kontrollen in unserer Gemeinde durch.

Hierbei wurden 25.373 Fahrzeuge gezählt. Es wurden  insgesamt 1.421 Verstöße registriert, die allermeisten Überschreitungen bewegten sich im Bereich bis 10 km/h (915). In 343 Fällen waren die Fahrzeuge bis zu 15 km/h schneller als erlaubt, 107 mal bis zu 20 km/h Überschreitung und 30 mal bis zu 25 km/h schneller. 17 Fahrzeuge wurden bei einer Überschreitung  bis zu 30 km/h erwischt und sechsmal sogar bis zu 40 km/h. Die Verstöße wurden 62 mal mit einem Bußgeld geahndet und in 1.359 Fällen mit einem Verwarnungsgeld. Aus diesen Mitteln werden Personal-, Unterhaltungs- und Investitionskosten getragen. Der Verband erzielt in manchen Jahren einen Überschuss, in 2016 war das Ergebnis jedoch defizitär. Überschüsse oder Fehlbeträge werden einer Rücklage zugeführt bzw. entnommen, aus der wiederum auch die Investitionen gezahlt werden und für gewöhnlich ein Zuschuss an die Verkehrswacht fließt. Für die Gemeinden besteht durch die Mitgliedschaft die Möglichkeit, im Sinne der Verkehrssicherheit regelmäßige Kontrollen durchführen zu können. Die ist aus Gründen der Schulwegsicherheit und zum Schutz von Anwohnern besonders an den Hauptstraßen nötig. Außerdem können die Gemeinden auf Anzeigetafeln und Zählgeräte des OBB zugreifen. Finanzielle Gründe spielen angesichts der zuvor genannten Zahlen keine Rolle, auch wenn manche Bürger dies glauben.