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Nachruf zum 80. Geburtstag von Fritz Ochs

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Ochs Fritz m400-500Am 20. April diesen Jahres hätte Ehrenbürgermeister Fritz Ochs (1935-2013) seinen 80. Geburtstag feiern können. Von 1970 bis 2000 lenkte er als Bürgermeister die Geschicke von Körle und brachte wichtige Projekte wie die Berglandhalle, die Ortsumgehung und den Umbau des heutigen Rathauses mit dem Dorfplatz auf den Weg.

Geboren wurde Fritz Ochs am 20.04.1935 in Körle. Er wuchs in der Bergstraße auf und begann  nach dem Besuch der Körler Volksschule eine Maurerausbildung bei der Fa. Emmeluth. Später arbeitete er  als Polier bei der Fa. Dyckerhoff & Widmann. In 1967 absolvierte er die Prüfung zum Maurermeister, wurde aber nur zwei Jahre später von der SPD, der er schon 1955 beigetreten war, als Bürgermeisterkandidat aufgestellt und von der Gemeindevertretung mit denkbar knappem Ergebnis gewählt. Doch seine Amtsführung sollte sich in den kommenden Jahren als Glück für die Gemeinde erweisen, galt es doch, den damals 1.700 Einwohner zählenden Ort erfolgreich durch die Gebietsreform zu bringen. So gehörten ab 1971 durch die Eingliederung von Empfershausen, Lobenhausen und Wagenfurth vier Orte zur neuen Großgemeinde. Mit dem Ausbau der Wasserversorgung und der Kanalisation, mehreren Baugebieten und anderen Projekten entwickelte sich die Gemeinde überdurchschnittlich gut. Dabei hatte Fritz Ochs stets die Finanzen im Blick, er schuf damit die Basis für den bis heute geringen Schuldenstand von Körle. Der leidenschaftliche Chorsänger und Musiker leitete 18 Jahre den Gesangverein als Vorsitzender und Dirigent und spielte zudem im Musikzug als Trompeter.

Am Tag seiner Verabschiedung als Bürgermeister, dem 31. Januar 2000, beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, seine Arbeit für Körle durch seine Ernennung zum Ehrenbürgermeister zu würdigen.

Nach einer schweren Erkrankung starb Fritz Ochs am 14.10.2013 in seinem Heimatort Körle.

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Südkoreaner auf Besuch in Körle

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Nachdem im Juli bereits ein Filmteam aus Südkorea für eine Reportage über Erneuerbare Energien in Körle zu Gast war, besuchte am 30. September 2013 eine weitere Delegation aus Südkorea die Fuldatalgemeinde. Vier Landwirte aus der Nähe von Seoul hatten an diesem Tag das Bioenergiedorf Jühnde (Niedersachsen) besichtigt und nutzen am Mittag die Gelegenheit, sich das Heizwerk "Auf dem Hollunder" ansehen. Dank des mitgereisten Übersetzers konnte Ihnen Bürgermeister Mario Gerhold bei der einstündigen Besichtigung alles über Entwicklung und Erfahrungen in Bezug auf die beiden Nahwärmeversorgungsanlagen der Gemeinde Körle berichten. Die Landwirte sind sowohl in der Vieh- als auch in der Getreidewirtschaft tätig. Die Bedeutung der Landwirtschaft nimmt in dem ostasiatischen Land stetig ab, bedingt durch importbedingte Preisverfälle. Offenbar suchen die Betriebe nach Alternativen z.B. durch den Anbau von Energiepflanzen, denn mangels eigener Rohstoffe (96 % der verbrauchten Energie stammt aus dem Ausland) setzt auch die dortige Regierung auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

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Apfeltag am 12. Oktober auf dem Rathausplatz

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Apfelbaum

Liebe Freundinnen und Freunde der Natur,

am 12. Oktober, von 9.00 bis längstens 14.00 Uhr, besteht wieder Gelegenheit, auf dem Rathausplatz aus mitgebrachten Äpfeln, Birnen oder Quitten schmackhafte und zudem gesunde Säfte herzustellen. Pro Person können bis zu 50 kg Obst gepresst werden. Die Körler NABU-Ortsgruppe steht mit einem geeigneten Schredder und einer leistungsfähigen Presse (Kelter) zur Verfügung.

Um Wartezeiten möglichst zu vermeiden, wird um Anmeldung bei Renate Heitmann, Tel. 2475, oder Heinrich Kirschner, Tel. 2315, gebeten. Das Ganze ist kostenlos. Spenden zugunsten von Naturschutzmaßnahmen in unserer Heimatgemeinde werden gerne angenommen.

Die Körler NABU- Ortsgruppe freut sich darauf, viele große und kleine Körlerinnen und Körler am Apfeltag zu begrüßen.

Keine Angst vor dem Einkochen!

Der Körler Obst-Experte Heinrich Kirschner weist darauf hin, dass die Konservierung des frisch gepressten Safts gar nicht schwer ist. Der Saft soll Saft bleiben, also nicht nach kurzer Zeit anfangen, dank überall vorhandener Hefen und Essigsäurebakterien vor sich hin zu gären. Hierzu wird der Saft auf rund 72 Grad erhitzt, so dass die Mikroorganismen nach rund 20 Minuten abgetötet sind. Bei höheren Temperaturen geht der Vorgang noch schneller. Der Saft muss jetzt nur noch heiß in Flaschen oder Gläser abgefüllt und mit Twist-Off-Deckeln oder Gummikappen verschlossen werden. Unmittelbar vor dem Abfüllen sind die Flaschen oder Gläser zu erhitzen.

Selbstverständlich kann aus dem frischen Saft auch ein schmackhafter Gelee hergestellt werden.